Studie belegt Wirksamkeit der Allergie-App “Husteblume”

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Die Techniker Krankenkasse (TK)  hat die Allergie-App “Husteblume” entwickelt, die bis heute rund 100.000 Mal heruntergeladen wurde. Aber nutzt die App den Betroffenen? Ein Studie belegt, dass Allergiker von der App profitieren.

Eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Freiburg im Auftrag der TK belegt, dass Pollenallergiker von der App profitieren, und sie eine wirksame Ergänzung zu den bewährten Allergiebehandlungen ist. Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg: “Patienten, die digitale Anwendungen nutzen wollen, brauchen qualitätsgeprüfte Angebote. Genau deswegen haben wir unsere Allergie-App wissenschaftlich untersuchen lassen. Jetzt ist klar, dass sie wirkt.”

56 Prozent der Nutzer fühlen sich besser über ihre Allergie informiert. Jeder Dritte (34 Prozent) gibt an, dass er mit seiner Allergie besser umgehen kann, seit er die App benutzt. 27 Prozent berichten, dass sich ihre Lebensqualität durch die App verbessert hat. Bei jedem Elften hat sich sogar die Allergie insgesamt gebessert. Die Nutzer loben zudem, dass die App übersichtlich ist und sich einfach bedienen lässt. 85 Prozent wollen die App auch in Zukunft nutzen.

“Die Studie hat außerdem geholfen, Bereiche zu identifizieren, wo wir nachbessern können”, erklärt Vogt. Derzeit werden weitere Funktionen entwickelt, zum Beispiel einen interaktiven Pollenflugkalender. Geplant sind auch zusätzliche, individuell wählbare Auswertungsmöglichkeiten. Letztendlich soll der Nutzer sich dadurch noch besser auf die mögliche gesundheitliche Belastungssituation einstellen und eventuell mit Medikamenten gegensteuern können.

Die TK sieht in der Digitalisierung ein enormes Potenzial: “Zum einen erleichtern digitale Hilfsmittel die Kommunikation mit dem Arzt. Zum anderen ist der Patient selbst Manager seiner Krankheit. Er erhält über die Apps viele für ihn relevante Informationen, sodass die Krankheit seinen Alltag nicht unnötig einschränkt”, betont Vogt.