Studie bestätigt: Gassigehen hält gesund11. Mai 2022 © Uelzener Hunde halten Menschen in Bewegung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag eines Versicherungsunternehmens. 82 Prozent der befragten HundehalterInnen gaben an, dass sie sich ohne ihren Hund weniger bewegen würden. Bei den Befragten ohne Kinder im Haushalt waren es sogar 87 Prozent. „Lange Arbeitstage, schlechtes Wetter oder die Vorfreude auf die nächste Folge der Lieblingsserie – es gibt viele Gründe, es sich zu Hause gemütlich zu machen, anstatt rauszugehen und aktiv zu werden“, sagt Dr. Felix Garlipp von der Uelzener Versicherung. „Das kennen auch Hundehalterinnen und Hundehalter. Aber ihre Vierbeiner interessiert das herzlich wenig. Sie brauchen Auslauf und Beschäftigung und motivieren Herrchen und Frauchen so regelmäßig zur Bewegung.“ Das bestätigen auch die Ergebnisse der Forsa-Umfrage: 43 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass sie sich ohne Hund etwas weniger bewegen würden. Weitere 39 Prozent meinen sogar, dass sie sich ohne Hund deutlich weniger bewegen würden. Während der Großteil der befragten Männer dabei von etwas weniger Bewegung ausgeht, gaben die meisten Frauen an, dass sie sich ohne ihre tierischen Begleiter deutlich weniger bewegen würden. Auch, ob HundehalterInnen Kinder haben, spielt beim Thema Bewegung eine wichtige Rolle: Mehr als ein Viertel der Befragten mit Kindern im Haushalt (27 Prozent) antworteten, dass sie sich ohne Hund genauso viel bewegen würden. Im Durchschnitt aller Befragten waren davon nur 17 Prozent überzeugt. Was HundehalterInnen instinktiv ahnen, wurde auch in verschiedenen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen: Hundehalter bewegen sich tendenziell mehr als Menschen ohne Vierbeiner. Das hält fit und kann sich obendrein positiv auf die Gesundheit auswirken. Denn wer täglich spazieren geht, stärkt sein Immunsystem, kurbelt sein Herz-Kreislauf-System an und tut seinem gesamten Körper etwas Gutes. Basis der bundesweiten internetbasierten Befragung durch Forsa waren 2.509 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren. Darunter waren 399 Hundehalter. Die Erhebung wurde im Zeitraum vom 20. bis 30. Januar 2022 durchgeführt.
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