SWDGU-Forschungspreise auch ohne Kongress verliehen

Felix Wezel und Maximilian Brandt (v.l.) haben den diesjährigen SWDGU-Forschungspreis erhalten. Fotos: Ruf, Brandt

Dr. Maximilian Brandt, Mainz, und Dr. Felix Wezel, Ulm, sind mit dem diesjährigen Forschungspreis der Südwestdeutschen Gesellschaft für Urologie (SWDGU) ausgezeichnet worden.

Der Forschungspreis wurde trotz des Ausfalls des diesjährigen SWDGU-Kongresses aufgrund der aktuellen Einschränkungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie verliehen. “Der Vorstand und die gesamte Gesellschaft möchten hiermit ein Zeichen setzen und trotz ungewöhnlicher und schwieriger Zeiten junge Nachwuchsforscher innerhalb der Gesellschaft weiterhin unterstützen. Diese sollen mit dem mit 20.000 dotierten Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten im urologischen Bereich weiterhin Unterstützung aus der Gesellschaft erfahren”, begründen die amtierenden Präsidenten, Prof. Christian Bolenz und PD Dr. Christian Ruf, beide Ulm.

Die Jungforscher erhalten den Preis für folgende Arbeiten:

Dr. med. Maximilian Brandt, Universitätsmedizin Mainz: „Einfluss des Cholesterin- und Lipidstoffwechsels auf die Docetaxelresistenz im fortgeschrittenen Prostatakarzinom unter Berücksichtigung des Glukokortikoidrezeptors”


Dr. med. Felix Wezel, Universitätsklinik Ulm: „CRISPR/Cas9 Knockout Screen von DNA-Reparaturgenen zur Identifikation therapeutischer Targets beim Platin-resistenten Urothelkarzinom”

Der nächste SWDGU-Kongress findet vom 09. bis 12 . Juni 2021 in Ulm statt. Bolenz und Ruf stehen weiterhin als amtierende Kongresspräsidenten
der 61. Jahrestagung mit dem Motto „Neue Brücken bauen” vor.

(ms)