TAVI-Zentrum der Zentralklinik Bad Berka rezertifiziert19. März 2024 Philipp Lauten, Leitender Oberarzt an der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin der Zentralklinik Bad Berka, freut sich über die erneute Zertifizierung als TAVI-Zentrum. Foto: ©Delf Zeh/Rhön-Klinikum AG Die Zentralklinik ist als nationales TAVI-Zentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) erneut rezertifiziert worden. Seit November 2020 trägt die Klinik die Auszeichnung für die Versorgung von Patienten mit Aortenklappenerkrankungen. Eigenen Angaben zufolge wurden an der Zentralklinik bisher mehr als 4000 Patienten mit einer minimalinvasiven Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) therapiert. Die Fachgesellschaft habe dem Herzzentrum ein „exzellent strukturiertes TAVI-Programm mit gelebter Kooperation zwischen den Fachabteilungen. Die Fallzahl ist auch von 2022 auf 2023 weiter gewachsen, bei jedoch weiterhin den Leitlinien entsprechend adäquater Indikationsstellung. Die Patienten werden im Vorfeld zwischen den Fachdisziplinen unter Berücksichtigung der Patientenwünsche diskutiert“, wie die Klinik jüngst mitteilte. Die Zentralklinik erfüllte damit alle Strukturvoraussetzungen. „Wir sind stolz auf das Zertifikat und insbesondere, dass unsere Teamleistung gewürdigt wurde. Besondere Erwähnung fand auch die Nachbetreuung unserer Patienten. Damit geht auch ein großes Lob an unsere Pflege, denn die Fachpflegequote liegt über den Anforderungen. Uns allen ist es wichtig, dass unsere Patienten sehr gut therapiert werden. Die vergangenen Jahre bescheinigen unserer Teamarbeit sehr gute Qualitätsdaten“, erklärt Dr. Philipp Lauten, Leitender Oberarzt an der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin. Neben den TAVI-Eingriffen steigt auch die Zahl der von Katheterbehandlungen an der Mitral- und Trikuspidalklappe. Erstmals in Thüringen und in einer der ersten Kliniken in Deutschland wurden vor zwei Wochen an der Zentralklinik zwei Patienten erfolgreich mittels Katheterverfahren künstliche Trikuspidalklappen implantiert: Mit dem interventionellen Trikuspidalklappenersatz ist nun auch die letzte der vier Herzklappen ohne große Operation minimal-invasiv in Schlüssellochtechnik ersetzbar. Die Zentralklinik gehört zu den vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) ausgezeichneten 13 Kliniken in Deutschland mit der niedrigsten Sterblichkeit und den geringsten Komplikationen bei TAVIs.
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