Telemedizinisches Zentrum zur Überwachung von Menschen mit Herzinsuffizienz in Köln-Porz eröffnet20. Mai 2023 Kardiologie-Chefarzt Marc Horlitz, Praxismanagerin Svenja Stein und Kardiologe Hanno Wied mit einem der neuen Telemetrie-Geräte. Foto: ©Krankenhaus Köln-Porz Um die Versorgung von PatientInnen mit einer Herzinsuffizienz weiter zu verbessern, hat das MVZ Porzer Herz- und Gefäßzentrum in enger Kooperation mit der Kardiologie des Krankenhauses Köln-Porz als eine der ersten Praxen ein Telemedizinisches Zentrum (TMZ) eröffnet. Das teilte das Krankenhaus Köln-Porz letzte Woche mit. Dank der kontinuierlichen Überwachung aus der Ferne könne bei den betroffenen Patientinnen und Patienten eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes frühzeitig erkannt, ein Krankenhausaufenthalt vermieden und so eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Etabliert hat das TMZ für Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz der Kardiologe Hanno Wied, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, gemeinsam mit seinem Team und den Krankenhauskollegen rund um Chefarzt Prof. Marc Horlitz und den Leiter der implantologischen Abteilung, Dr. Ehssan Berenjkoub. „Die Gesundheitswerte der sich zu Hause befindenden Patientinnen und Patienten, können von ihnen selbst über die von uns bereit gestellten Messgeräte, wie Blutdruckmanschette, Waage oder EKG an uns übermittelt werden. Oder ein bereits implantierter Defibrillator meldet uns die Parameter. Ich werte die Daten täglich aus und interpretiere sie. Sollte sich eine Verschlechterung der Herzschwäche zeigen, können wir sofort entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten und so nicht nur das Leben der PatientInnen retten, sondern häufig auch einen Krankenhausaufenthalt vermeiden“, erklärt Wied. Die Organisation von der Auswahl des Anbieters bis hin zur Implementierung des Systems hat Praxismanagerin Svenja Stein begleitet. „Es handelt sich dabei sozusagen um ein ‚Frühwarnsystem’, das für die Betroffenen mehr Sicherheit und Lebensqualität bietet“, ergänzen Horlitz und Berenjkoub. „Gleichzeitig spart es dem Gesundheitssystem Geld und schließt Versorgungslücken gerade im ländlichen Raum. Eine absolute Win-Win-Situation also.“
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