Tierärzte finden 26 Haargummis in Katzenmagen23. März 2026 How to save a life (Symbolbild) Foto: © thenikonpro – stock.adobe.com In Florida wird eine Katze mit einem Darmverschluss in eine Klinik eingeliefert. Erst während der Notoperation wird klar, warum. Doch viele Fremdkörper-OPs bei Tieren wären vermeidbar, wenn wir Menschen nicht so viele Haargummis, Geschenkbänder, Schnürsenkel, Socken, kleine Figürchen und vieles mehr, herumliegen ließen. Tierärzte im US-Bundesstaat Florida haben bei einer Rettungsoperation für eine Katze einen ungewöhnlichen Fund gemacht: Die Veterinärmediziner fanden insgesamt 26 Haargummis im Magen des Tieres, wie Tierschützer der Organisation HALO aus der Stadt Sebastian in einem Beitrag auf Facebook teilten – gemeinsam mit einem Foto der halb verdauten Haarbänder sowie der geretteten Katze. Halter wollten Katze aus Kostengründen einschläfern lassen Das Tier sei mit einem Darmverschluss in eine Klinik gekommen. Die Besitzer entschieden sich, das Tier einzuschläfern, weil sie sich die notwendige Operation nicht hätten leisten können, berichtete der Sender ABC. Der Tierarzt verständigte daraufhin die Tierschützer, die entschieden, für den Eingriff aufzukommen. Die sechsjährige Katze hat die OP gut überstanden: „Heute erholt sie sich und isst jeden einzelnen Bissen ihrer Mahlzeiten auf. Und wenn wir ‚essen‛ sagen, dann meinen wir damit, dass sie sich raubtierhaft darauf stürzt“, hieß es in dem Facebook-Beitrag der Organisation. Eine Mitarbeiterin von HALO sagte ABC, sie arbeite seit 13 Jahren im Tierschutz und habe so etwas noch nie gesehen. 26 Haargummis müssten ein Rekord sein, der hoffentlich nie gebrochen werde. Den Tierschützern zufolge ereignete sich der Fall bereits Mitte März. Fremdkörper auch bei Katzen ein Thema Der Fall zeigt einmal mehr, dass auch bei Katzen Vorsicht geboten ist in Bezug auf Fremdkörper. So haben manche Katzen eine Vorliebe für fadenförmiges Fremdmaterial wie Geschenkbänder, Lametta, Fäden oder Wolle. Aber auch Haargummis, wie deutlich wurde. Bei Hunden stellen Socken eine beliebte, nicht selten im Haushalt herumliegende „Beute“ dar. Auch sehr beliebt ist kleinteiliges Spielzeug. Präventiv sollte daher nicht mit derartigen Objekten mit den Tieren gespielt werden bzw. diese nicht in Reichweite von Tieren aufbewahrt werden. Fremdkörper-OPs kommen häufiger vor in der Tiermedizin, wie auch eine Studie belegt. Viele Eingriffe wären vermeidbar. Beitrag auf Facebook On death’s door. 💔 A few… – HALO No-Kill Rescue Shelter | Facebook Mehr zu Fremdkörper-OPs bei Tieren: Bpt-Intensiv 2026 in Bielefeld – Das Einmaleins der Gastroenterologie – Biermann Medizin Manche Katzen finden Haargummis spannend. Darum gilt: Nicht herumliegen lassen und nicht damit mit den Tieren spielen. (Symbolbild) Foto: © Petra Richli – stock.adobe.com
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