TNBC: Zielgerichtete Therapie plus CAR-T-Zellen als neuer Ansatz11. März 2026 Bild: ©freshidea – stock.adobe.com Zielgerichtete Therapien plus B7-H3-CAR-T-Zellen könnten laut einer präklinischen US-Studie die frühe Ausbreitung von triple-negativem Brustkrebs verlangsamen. Dr. Gabriel Duda, wissenschaftlicher Direktor für Transplantationsonkologie und -therapie am Houston Methodist Research Institute, und sein Forschungsteam haben kürzlich in „Cancer Letters“ eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass die Kombination von zielgerichteten Therapien mit einer CAR-T-Zell-Therapie dazu beitragen kann, ein Wiederauftreten des Krebses zu kontrollieren, wenn die Behandlungsmöglichkeiten ansonsten begrenzt sind. Welche zielgerichteten Therapien gemeint sind, ist der Pressemitteilung von Houston Methodist nicht zu entnehmen, zu der Publikation selbst gibt es leider kein Abstract. CAR-T-Zellen kurz nach Operation oder Bestrahlung einsetzen „Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass CAR-T-Zellen am besten wirkten, wenn die verbleibende Krebslast in entfernten Organen minimal war“, erklärte Seniorautor Duda. „Dies deutet darauf hin, dass die Anwendung einer CAR-T-Zell-Therapie kurz nach einer Operation oder Bestrahlung eine vielversprechende Strategie zur Verhinderung eines Rezidivs sein könnte.“ In Labor- und Mausmodellen stellten die Forscher fest, dass eine Strahlentherapie Tumore empfindlicher für CAR-T-Zellen machen kann. Die Kombination verlangsamte das Tumorwachstum und verringerte die Wahrscheinlichkeit einer Metastasierung in Lunge und Leber. Wichtig ist, dass die Studie zeigte, dass die CAR-T-Zell-Therapie am wirksamsten war, wenn sie nach der chirurgischen Entfernung des Primärtumors verabreicht wurde, wenn nur noch kleine, schwer nachweisbare Ansammlungen von Krebszellen vorhanden waren. Bestrahlung scheint Wirksamkeit der CAR-T-Zellen bei resistenten Metastasen zu erhöhen Die Forscher beobachteten außerdem, dass eine Bestrahlung die Wirksamkeit der CAR-T-Zell-Therapie zu steigern schien, wenn sie auf Metastasen gerichtet war, die auf eine Immuntherapie nicht ansprachen. „Diese Studie hilft uns, besser zu verstehen, wann und wie CAR-T-Zellen am effektivsten bei der Behandlung solider Tumore eingesetzt werden können“, sagte Duda. „Obwohl diese Ergebnisse aus präklinischen Modellen stammen, liefern sie eine Grundlage für sorgfältig konzipierte Kombinationsstudien zu Patienten mit aggressiven Krebserkrankungen in der Zukunft.“ Dudas Team führte die Studie am Massachusetts General Hospital (MGH) durch, bevor es zum Houston Methodist wechselte. Zu den weiteren Mitarbeitern dieser Studie gehören Erstautorin Franziska Hausmann, Tatsuya Kobayashi, Luke Maggs, Max Meyer, Shahrzad Arya, Cristina Ferrone, Xinhui Wang und Soldano Ferrone vom MGH. Die Studie wurde durch ein Stipendium des National Institute of Health (NIH) mit der Fördernummer R03CA256764 finanziert. Duda ist Katz Investigator am Houston Methodist Research Institute. (sf/BIERMANN)
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