TUM: Neuer Dekan der Medizinischen Fakultät im Amt22. Oktober 2019 Prof. Bernhard Hemmer; Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik (Foto: Eckert/Heddergott, TUM) Prof. Bernhard Hemmer hat am 16. Oktober das Amt des Dekans der Fakultät für Medizin der Technischen Universität München (TUM) übernommen. Hemmer leitet seit 2007 die Klinik für Neurologie am Klinikum und war bereits seit 2010 als Stellvertreter des Dekans tätig. Prof. Bernhard Hemmer wurde für drei Jahre vom Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät gewählt. Er folgt auf Prof. Peter Henningsen, der das Amt seit 2010 innehatte und sich nicht mehr zur Wahl stellte. Parallel wurden auch die beiden Prodekane der Fakultät gewählt: Erster Stellvertreter des Dekans ist Prof. Wilko Weichert, der Leiter des Instituts für Pathologie, zweite Stellvertreterin ist Prof. Ulrike Protzer, die das Institut für Virologie leitet. Neuer Beauftragter für Forschungsförderung ist Prof. Tilo Biedermann, Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie. Fakultät für Medizin soll auf Erfolgskurs bleiben Ziel des neuen Dekans ist es, den erfolgreichen Kurs der Fakultät in Forschung und Lehre fortzusetzen. „Die Medizin gehört zu den leistungsstärksten Fakultäten der TUM, das soll auch in Zukunft so bleiben“, erklärte Hemmer. „Wir wollen unsere bisherigen Schwerpunkte in den Bereichen Onkologie, Kardiovaskuläre Medizin, Neurowissenschaften und Immunologie/Infektiologie weiterentwickeln, aber auch neue Felder auf dem Gebiet der Data Sciences und Robotics erschließen – im Schulterschluss mit den anderen Fakultäten der TUM.“ Weiterentwicklung in Forschung und Lehr Hemmer wird sich der Umsetzung der Exzellenzstrategie der TUM im Bereich der Medizin widmen. So soll etwa das Konzept der TUM Schools früh in der Medizin implementiert werden. Die Schools werden anstelle der klassischen Fakultäten treten, um verstärkt interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern. Hemmer will weitere zentrale Forschungseinheiten, sogenannte Core Facilities, einrichten, die Schlüsseltechnologien zur krankheitsorientierten Forschung zur Verfügung stellen werden. Auch spezielle Programme für die Entwicklung des wissenschaftlichen Mittelbaus und der Chancengleichheit in der Medizin stehen auf der Agenda des neuen Dekans. Neben der Forschung sind auch in der Lehre Neuerungen geplant: Die Ausbildung der Studierenden soll mit innovativen Lehrmethoden auf die zukünftigen Anforderungen ausgerichtet werden. Außerdem sollen die Studieninhalte an die neue Approbationsordnung für Ärzte angepasst werden. Hemmer ist seit 2007 Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum rechts der Isar der TUM. Wissenschaftlich beschäftigt er sich mit entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems, insbesondere mit der Multiplen Sklerose. Sein Schwerpunkt liegt auf den molekularen und immunologischen Ursachen dieser Erkrankungen und neuen Therapieansätzen. Hemmer ist Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Fachgesellschaften und Gremien, darunter Präsident des European Congress for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS), Co-Sprecher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) und Mitglied im Vorstand des ärztlichen Beirates der Deutschen MS-Gesellschaft (DMSG). Er wurde für seine Arbeiten mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Mehr erfahren zu: "Epigenom bei der Geburt beeinflusst die neurologische Entwicklung" Epigenom bei der Geburt beeinflusst die neurologische Entwicklung Darmmikrobiom und Epigenom sind eng miteinander verflochten und tragen beide zur neurologischen Entwicklung bei, wie eine Studie in „Cell Press Blue“ zeigt. Danach beeinflussen epigenetische Veränderungen, die bei der Geburt […]
Mehr erfahren zu: "MitoCatch: Erkrankte Zellen mit gesunden Mitochondrien versorgen" MitoCatch: Erkrankte Zellen mit gesunden Mitochondrien versorgen Baseler Wissenschaftler haben das System MitoCatch entwickelt, das die gezielte Zufuhr gesunder Mitochondrien zu erkrankten Zelltypen ermöglicht. Diese Innovation könnte ein wichtiger Schritt in Richtung einer präzisen Mitochondrientherapie sein.
Mehr erfahren zu: "Rauchen erhöht Demenzrisiko: Hinweise auf neue Lunge-Hirn-Achse" Rauchen erhöht Demenzrisiko: Hinweise auf neue Lunge-Hirn-Achse Der Zusammenhang zwischen Rauchen und Demenz könnte direkter sein als bislang angenommen: Forschende beschreiben eine Lunge-Hirn-Achse, über die durch Nikotin freigesetzte Exosomen die neuronale Eisenhomöostase beeinflussen und neurodegenerative Veränderungen begünstigen.