Uni Mannheim schafft neue Psychotherapieangebote9. März 2026 Eröffnung der neuen Hochschul-Ambulanzen (v.l.n.r.): Prof. Tina-In-Albon, Prof. Corina Aguilar-Raab und Prof. Thomas Fetzer. (Foto: © Joseline Weinberg) Durch die Gründung von zwei neuen psychotherapeutischen Hochschulambulanzen hat die Universität Mannheim zusätzliche Versorgungsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen geschaffen. Davon profitieren sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche. Mit einer Feier für interne und externe Gäste hat die Universität Mannheim zwei neue Hochschulambulanzen eröffnet. „Es ist ein Tag, der weit über die Einweihung neuer Räume hinausweist – er markiert einen großen Schritt in der Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Versorgung in Mannheim und Umgebung, dem Ausbau der Forschung und der exzellenten Ausbildung unserer Studierenden“, erklärte Rektor Prof. Thomas Fetzer in seinem Grußwort. Mit der Neugründung baut die Universität Mannheim ihr Angebot in psychotherapeutischer Versorgung, Lehre und Forschung weiter aus. Die neuen Ambulanzen ergänzen die bestehende Psychologische Ambulanz am Otto-Selz-Institut der Universität Mannheim. Ihr Behandlungsspektrum reicht von Depressionen über Angststörungen bis hin zu Ess- und Persönlichkeitsstörungen und umfasst die gesamte Lebensspanne. Das Therapieangebot steht künftig allen Betroffenen aus Mannheim und der Metropolregion zur Verfügung. Pro Jahr können dort 400 bis 600 psychisch belastete Menschen betreut werden. Schnittstelle zwischen universitärer Lehre und psychotherapeutischer Versorgung „Mit der Eröffnung unserer Hochschulambulanzen schaffen wir eine wichtige Schnittstelle zwischen universitärer Lehre, Forschung und psychotherapeutischer Versorgung“, erklärte Prof. Corina Aguilar-Raab, Leiterin der Hochschulambulanz für Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppentherapie (EPFG, IN-CARE). „Durch die Verknüpfung von Forschung und Lehre bieten wir evidenzbasierte Psychotherapien für eine große Bandbreite psychischer Erkrankungen“, ergänzte Prof. Tina In-Albon, Leiterin der Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche (PAM-KJ). Die Neugründung steht in Zusammenhang mit der Reform der psychotherapeutischen Ausbildung in Deutschland. Mit der Reform wurden neue Wege geschaffen, die Ausbildung zeitgemäßer, praxisnäher und wissenschaftsgeleiteter zu gestalten. Die beiden neuen Hochschulambulanzen sind ein zentraler Baustein dieser Weiterentwicklung. Finanziell und infrastrukturell werden die Ambulanzen durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt.
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