Universität Augsburg ernennt Gründungsvorstand für das Zentrum für Klimaresilienz

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Für das im Dezember 2020 neu gegründete Zentrum für Klimaresilienz hat die Universität Augsburg einen fünfköpfigen Gründungsvorstand bestellt. Dieser baut zusammen mit der Geschäftsstelle die Arbeitsstruktur sowie die Forschungsaktivitäten zum Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels weiter aus.

In Anbetracht der sich deutlich abzeichnenden Veränderungen von Klima und Umwelt kommt der Stärkung der Klimaresilienz eine zentrale Rolle zu. Klimaresilienz ist die Reduzierung von Verwundbarkeiten und die Erhöhung der Widerstands- und Anpassungsfähigkeit von Ökosystemen, Gesellschaft und Wirtschaft gegenüber den Folgen des Klimawandels. Das Zentrum für Klimaresilienz ist als zentrale Einrichtung der Universität Augsburg gegründet, und soll die mit dem Forschungsschwerpunkt Klimaresilienz zusammenhängenden Expertisen bündeln. Konkret verfolgt das Zentrum das Ziel, ganzheitliche und umsetzbare Strategien zur Anpassung an die unabwendbaren Folgen des Klimawandels zu entwickeln, und zwar auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

„In den Gründungsvorstand für unser neues Zentrum für Klimaresilienz haben wir international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz unterschiedlichen Fächern bestellt. Denn um Lösungen für die Auswirkungen der Klimakrise zu ergründen, müssen unterschiedlichste wissenschaftlichen Disziplinen an einem Strang ziehen. Der Gründungsvorstand spiegelt diesen interdisziplinären Auftrag wider“, sagt Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg.

Mitglieder des Vorstands sind der Klimawissenschaftler und Hydrologe Prof. Dr. Harald Kunstmann als Direktor sowie die Umweltmedizinerin Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Axel Tuma, die Geographin Prof. Dr. Elke Hertig und die Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Anja Kalch.

Das Zentrum für Klimaresilienz an der Universität ist fakultätsübergreifend und interdisziplinär aufgebaut. Beteiligt sind die Fakultäten für Angewandte Informatik, Medizin und Wirtschaftswissenschaften, sowie die Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät und die Juristische Fakultät. Die bereits vorhandene interdisziplinäre und internationale Expertise im Bereich Klimaresilienz an der Universität Augsburg wird komplementiert durch insgesamt zehn neu geschaffene Professuren. Acht Professuren werden ermöglicht durch das Programm „Stärkung der Forschung“ der Hightech Agenda Bayern, zwei weitere im Rahmen des bestehenden Forschungsschwerpunktes der Environmental Health Sciences der Medizinischen Fakultät.

„Unser Zentrum hat in dieser interdisziplinären Zusammensetzung und als fakultätsübergreifend koordiniertes Zentrum einer Universität ein Alleinstellungsmerkmal in der Klimaresilienzforschung weltweit. Neben den neuen Berufungen ist der wichtigste nächste Schritt nun die intensive Vernetzung“, sagt der Direktor des Zentrums, Prof. Dr. Harald Kunstmann.