Universität Duisburg-Essen: Neues Graduiertenkolleg mit Fokus auf Reperfusionsschäden nach Herzinfarkt13. November 2023 Symbilbild: ©nateejindakum/stock.adobe.com „Mit dem neuen Graduiertenkolleg sollen neuartige Prozesse und Ziele für therapeutische Ansätze identifiziert werden“, sagt der Sprecher Prof. Tienush Rassaf, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Universitätsklinikum Essen. Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft wird das Graduiertenkolleg „GRK 2989: Targeting Cellular Interfaces in Reperfused Acute Myocardial Infarction“ (TCI repAMI) gemeinsam mit zwei weiteren Graduiertenkollegs aus den Bereichen der Arbeitsmarkt- und in der Wirtschaftspolitik an der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit insgesamt 20 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert. Dies gab die Universität am 8. November bekannt. Die Folgen, die durch eine Reperfusion bei Patientinnen und Patienten nach einem akuten Myokardinfarkt auftreten können, sind hochkomplex und bislang nur unvollständig verstanden. Hier setzt das GRK 2989 an. Die Promotionsprojekte im Graduiertenkolleg sind in den drei Bereichen Immunzellen, Gefäßzellen und Kardiomyozyten angesiedelt. Allen Promovierenden steht laut UDE je ein Tandem erfahrener Medizinerinnen und Mediziner aus der klinischen und der Grundlagenforschung zur Seite: Fachleute aus dem Herz- und Kreislaufschwerpunkt sowie dem Immunologie/Infektiologieschwerpunkt der Medizinischen Fakultät und dem Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS Dortmund).
Mehr erfahren zu: "Bundesumweltminister Schneider will Grundgesetz für Hitzeschutz ändern" Bundesumweltminister Schneider will Grundgesetz für Hitzeschutz ändern Der Bundesumweltminister will dem Bund mehr Handlungsspielraum beim Umgang mit steigenden Temperaturen geben. Der Weg dahin wäre aber gar nicht so einfach.
Mehr erfahren zu: "Arzt-Patienten-Gespräch: Emotionen zu zeigen macht vertrauenswürdiger" Arzt-Patienten-Gespräch: Emotionen zu zeigen macht vertrauenswürdiger Zeigen Mediziner im Arzt-Patienten-Gespräch über schwere Krankheiten eigene Emotionen oder teilen persönliche Erfahrungen, wirken sie vertrauenswürdiger und mitfühlender – ohne an Professionalität einzubüßen, so eine Studie der Universität Bern.
Mehr erfahren zu: "Taille-Hüft-Verhältnis präziser als BMI zur Einschätzung des kardiovaskulären Risikos" Taille-Hüft-Verhältnis präziser als BMI zur Einschätzung des kardiovaskulären Risikos Der Body-Mass-Index (BMI) allein ist kein ausreichender Indikator für das kardiovaskuläre Risiko. Laut einer aktuellen Studie kann die Vernachlässigung des Taillenumfangs oder des Taille-Hüft-Verhältnisses insbesondere bei Normalgewichtigen zu einer Fehleinschätzung […]