Uroonkologisches Zentrum in Speyer von Krebsgesellschaft zertifiziert15. Juni 2021 Foto: Murrstock – stock.adobe.com Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat das Uroonkologische Zentrum am Sankt Vincentius Krankenhaus Speyer zertifiziert. Nach Angaben des Krankenhauses ist es damit das erste DKG-zertifizierte uroonkologische Zentrum in Speyer und der Vorderpfalz. Bereits seit 2004 kooperiert die Klinik für Urologie am Sankt Vincentius Krankenhaus unter der Leitung von Prof. Gerald Haupt laut einer aktuellen Mitteilung mit einer Vielzahl von niedergelassenen Fachärztìnnen und anderen Gesundheitsdienstleisterìnnen, um eine optimale Versorgung der urologischen Patientìnnen sicherzustellen. Testiert worden sei dies schon 2008 durch den Dachverband der Prostatazentren, der die „Urologie-Pfalz“ als eines der ersten Prostatazentren Deutschlands auszeichnete. Nun habe sich das bewährte Netzwerk erfolgreich den hohen Zertifizierungsanforderungen der DKG gestellt. „Die gründliche fachliche Vorbereitung und das große Engagement aller Beteiligten werden sich für unsere Patient°innen auszahlen“, freut sich Bernhard Fischer, Verwaltungsdirektor des Sankt Vincentius Krankenhauses. Gemeinsam mit der Klinik für Urologie am Sankt Vincentius Krankenhaus wurden acht Kooperationspartnerìnnen ausgezeichnet: Onkologische Schwerpunktpraxis Speyer, Radiologisches Zentrum MVZ Speyer GmbH, Strahlentherapie Speyer, Strahlentherapie Landau, Institut für angewandte Pathologie Speyer, Klinik für Urologie und Kinderurologie am Vinzentius Krankenhaus Landau, MVZ Prof. Haupt und Kollegìnnen, Urologische Praxis Philippsburg. „Für die Patientínnen aus Speyer und der Region bedeutet dies, dass sie fächerübergreifend von einem Team ausgewiesener Expertìnnen verschiedener Disziplinen betreut werden“, berichtet Haupt, Leiter des Uroonkologischen Zentrums. „Die kooperierenden Partner’innen des Uroonkologischen Zentrums haben den Anspruch, Menschen mit urologischen Krebserkrankungen und ihren Angehörigen die bestmögliche Hilfe und Behandlung zukommen zu lassen. „Mit unserem Kompetenzzentrum bieten wir somit die Möglichkeit einer optimalen, individuell ausgerichteten Therapiegestaltung“, verspricht Haupt. „Die Verzahnung des ambulanten Bereichs mit einer stationären Versorgung und weiteren Unterstützungsangeboten ist der entscheidende Baustein des Zentrumsgedanken“, so Haupt und ergänzt: „Die persönliche Beratung anhand der gemeinsam erarbeiteten Therapieempfehlung schafft ein hohes Maß an Sicherheit für die Patientînnen und lässt eine selbstbestimmte Therapieentscheidung in enger Absprache mit den Behandlungspartnerînnen im Uroonkologischen Zentrum zu.“ Die gemeinsame Besprechung zu jedem Fall des nun zertifizierten Zentrums erfolgt digital – natürlich streng anonymisiert. „Wir organisieren die Tumorboards digital, was viele Vorteile bringt. “, erläutert Dr. Anja Leifert, Funktionsoberärztin in der Klinik für Urologie und verantwortliche Zentrumskoordinatorin. Unter Tumorboards sind interdisziplinär besetzte Konferenzen von Medizinerìnnen zu verstehen, die für jede´n einzelne´n vorgestellten Patienti/en therapeutische Vorgehensweisen diskutieren und gemeinsam Therapiestrategien festlegen. „Unser System bietet jedem/r Kooperationspartnerìn die Möglichkeit, sich bereits vor der gemeinsamen Videokonferenz in Ruhe mit den aktuellen Fällen zu beschäftigen. Im Plenum werden die Therapieempfehlungen dann zusammengetragen und die weitere Vorgehensweise festgelegt“, unterstreicht Leifert und weist auf die umfassende Betreuung während und auch nach dem Krankenhausaufenthalt hin. „Ob Onkologische Pflege, Physiotherapie oder Psychoonkologie – das Team im Uroonkologischen Zentrum ist in jedem Stadium der urologischen Krebserkrankung der richtige Ansprechpartner.“ (Sankt Vincentius Krankenhaus Speyer / ms)
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