Vorstand der Fachabteilung LSR im VDGH gewählt – Dr. Peter Quick als Vorsitzender bestätigt11. März 2019 Vorstand der Fachabteilung LSR im VDGH, Peter Quick. Foto: Henning Schacht/VDGH Die Fachabteilung Life Science Research (FA LSR) im Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) hat am 06. März ihren Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. Die Fachabteilung LSR bestätigte Dr. Peter Quick (Promega GmbH) erneut als ihren Vorsitzenden. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Dr. Gerd Battermann (Merck KGaA), Dr. Henning Menke (Hamilton Germany GmbH), Dr. Thomas Möllenkamp (New England Biolabs GmbH), Dr. Andreas Hochberger (Eppendorf AG) und Dr. Peter Schüßler (Thermo Fisher Scientific). Aus dem Vorstand ausgeschieden ist Dr. Wolfgang Kronemeyer (Qiagen GmbH). „Es ist das Jahrhundert der Biologie und wir sind ein Teil davon“, sagt der Vorsitzende und Sprecher der FA LSR, Dr. Peter Quick. „Die Biologisierung nimmt inzwischen alle Lebensbereiche ein, einschließlich der Wirtschaft. Hier sehen wir den Forschungsstandort Deutschland in einer Schlüsselposition – und wir hoffen, kommenden Generationen Antworten geben zu können, welchen Beitrag wir zur Nachhaltigkeit auf unserem Planeten beigetragen haben“, so Quick. Die Unternehmen der LSR-Industrie sind der Schlüssel dazu, dennoch ist es eine Branche der „Hidden Champions“. Kaum jemand weiß, dass die Dynamik in der Forschung, z. B. bei der Personalisierten Medizin im Rahmen von Krebstherapien oder der Entwicklung der Methode CRISPR-Cas9 („Gen-Schere“), die bereits unter anderem in einer klinischen Studie zur Therapie einer bislang unheilbaren seltenen Erkrankung eingesetzt wird, der LSR-Industrie zu verdanken ist. „Die LSR-Industrie hat ein eigenes Profil und dies gilt es zu schärfen – nicht zuletzt auch für die 12.000 Mitarbeiter in ihren Unternehmen“, sagt Quick. Ziel des Vorstandes der FA LSR ist es, die Biologisierung der Gesamtgesellschaft mit ihren Themen und ihrer Expertise zu begleiten, diese stärker als bisher nach außen zu tragen. Zudem soll das politische Engagement verstärkt und der Blick auf den LSR-Markt vertieft werden. Auch an dem Konzept der „LSR-Aktionstage für Berufe“ in Kooperation mit deutschen Hochschulen und Forschungszentren hält der LSR-Vorstand fest und ist sich einig: „Die Suche nach geeignetem wissenschaftlichen Nachwuchs für die Industrie ist dringender denn je. Mit dem Feedback, das wir auf unsere ‚LSR-Aktionstage‘ bekommen, wird deutlich, dass junge Akademiker in den Lebenswissenschaften genau diese Orientierung für ihre Berufswahl brauchen.“ Die LSR-Firmen im VDGH entwickeln Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien, die exakt auf die Bedürfnisse der Forscher zugeschnitten sind. Staatliche und private Forschungszentren, Universitätslaboratorien, Institute der Helmholtz-Gesellschaft und Max-Planck-Institute sowie forschende Firmen aus Pharmazie, Biotechnologie und Diagnostik gehören zu den wichtigsten Kunden. LSR-Produkte werden auch in der Lebensmittelanalytik und in der Forensik eingesetzt.
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