VSOU-Kongress 2019 – „Gesundheit durch Bewegung”15. März 2019 Das Kongressteam 2019: Dr. med. Thomas Klonschinski (Kongresssekretär), die beiden Kongresspräsidenten Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Drees und Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Heiß sowie Dr. med. Ulrich Thormann (Kongresssekretär) (von links) Foto: Haumann-Frietsch Unter dem Motto „Gesundheit durch Bewegung“ findet vom 2. bis 4. Mai die 67. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VSOU) in Baden-Baden statt. Kongresspräsidenten sind in diesem Jahr Prof. Philipp Drees (Mainz) und Prof. Christian Heiß (Gießen). Über 400 Programmpunkte, wie Fachvorträge, Workshops, Seminare und Podiumsdiskussionen, werden es den Teilnehmern ermöglichen sich umfassend zu informieren. Umspannendes Kongressmotto ist in diesem Jahr „Gesundheit durch Bewegung“. Neu im Kongressprogramm ist der Schwerpunkt der individualisierten Endoprothetik. Denn: Implantationen von künstlichen Hüft- oder Kniegelenken gehören zu den am häufigsten durchgeführten Operationen jährlich. Die Erwartungshaltung an das Operationsergebnis ist der wichtigste individuelle Prädiktor für die Zufriedenheit nach der Operation. In der Endoprothetik sind in den zurückliegenden Jahren viele Standards etabliert, Fehlerquellen erkannt und somit die Implantatsicherheit deutlich verbessert worden. Gleichzeitig steigt der Patientenanspruch. Hier gilt es die Diskrepanz zwischen der zunehmenden Standardisierung einerseits und der Berücksichtigung neuer Trends, optimierter Therapieverfahren und moderner Implantate zum individuellen Wohle der Patienten sicherzustellen. Eine besondere Herausforderung ist für die Ärzte der O&U auch die Behandlung alter Menschen. Der Anteil der über 80-Jährigen in der Bevölkerung liegt heute in Deutschland bei rund sieben Prozent und wird sich laut Statistischem Bundesamt bis 2050 verdoppelt haben. Alte Menschen sind weit häufiger von Unfällen betroffen. Das Skelett des alten Patienten ist zudem gekennzeichnet von Abnutzung. Frakturen entstehen leicht und ihre Versorgung ist anspruchsvoll. Diverse Begleiterkrankungen erhöhen das Komplikationsrisiko während einer Operation sowie in den Jahren danach. Trotzdem kann ein operativer Eingriff auch für betagte Patienten eine gute Wahl sein. Die Versorgung einer gebrochenen Hüfte mit einer Endoprothese kann in manchen Fällen dem älteren Menschen die Unabhängigkeit im täglichen Leben wiedergeben oder zumindest die Pflege erleichtern. Denn auch hier gilt: Mobilität ist Leben. Zum Thema Alterstraumatologie erörtern Experten auf dem VSOU-Kongress Möglichkeiten, Risiken und Nutzen chirurgischer Eingriffe bei betagten Patienten. Sportverletzungen und Sportschäden sind ein Thema der VSOU-Frühjahrstagung.Weitere Schwerpunktthemen werden u.a. die Kindertraumatologie, Rheuma- und Tumororthopädie, Schmerztherapie und Digitale Medizin sein. Das vielschichtige Programm und alle wichtigen Kongressinformationen sind ersichtlich auf der Homepage www.vsou-kongress.de.
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