Wegen der Hitze: Geflügelindustrie in Frankreich geht von Hunderttausenden toten Tieren aus

Wenn es die Gelegenheit dazu hat, flüchtet auch das Geflügel bei diesen Temperaturen in den Schatten. (Symbolbild) Foto: Юрій Абросімов – stock.adobe.com

Die extreme Hitze in Frankreich hat tödliche Folgen für das Geflügel in dem Nachbarland, wie der „Spiegel“ auf seinem Online-Portal berichtet. Der Meldung zufolge schätzt Yann Nedelec, Leiter des französischen Geflügelindustrieverbands ANVOL, dass mindestens mehrere Hunderttausend Tiere sowohl in Stall- als auch in Freilandhaltung verendet seien.

Es sei aber noch zu früh, um eine genaue Zahl zu nennen.

So warnen die Landwirtschaftskammern der Bretagne und der Region Pays de la Loire, die zusammen 60 Prozent des französischen Geflügelbestands in Frankreich ausmachen, vor einem „massiven“ Geflügelsterben durch die anhaltende Hitze über weiten Teilen Europas.

Dem Beitrag nach äußerte Clement Blanchard, ein Hühnerzüchter aus der Region Pays de la Loire, dass er innerhalb weniger Tage etwa 700 Hühner verloren habe. Normalerweise belaufe sich der tägliche Verlust auf ein oder zwei Hühner.

Vorkehrungen treffen: Tier und Mensch leiden unter der Hitze

„Wir stehen bei unseren Tieren vor dem gleichen Problem wie wir selbst: Sie leiden enorm unter der Hitze, und daher kommt es in Zeiten wie diesen zu ungewöhnlich hohen Sterberaten“, wird der Hühnerzüchter zitiert.

Meldung der Landwirtschaftskammer

Mortalités exceptionnelles en élevages de volailles : enfouissement nécessaire – Chambre d’agriculture de Bretagne