Wie macht man eine schöne Nase?25. März 2019 Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Leipzig. Foto: Stefan Straube / UKL Ärzte aus ganz Deutschland kommen zum 8. Leipziger Kurs für plastische Gesichtschirurgie, der am 29. und 30. März stattfindet. Schönheit ist nicht alles, sie hilft aber ungemein. Auch deshalb lassen sich Menschen die Nase richten, die Wangen und Lider liften. “Das Gesicht ist ja das Aushängeschild eines Menschen”, sagt Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Leipzig. „Da ist es schon verständlich, dass man mit einer krummen, zu großen, höckerigen oder zu langen Nase nicht zufrieden ist.” Deshalb legen sich bei ihm jährlich rund 100 Patienten aus der Region aus eigenen Stücken „unters Messer”. Schließlich hat der Klinikleiter über 20 Jahre Erfahrung mit Nasenkorrekturen und sagt frei heraus: „Das ist eines meiner Steckenpferde.” Dass ästhetische Eingriffe von akademischen Medizinern vorgenommen werden, ist schon besonders und aufgrund der sehr komplizierten Operationstechniken mittlerweile sogar wissenschaftlich bearbeitet. Auch deshalb findet nun schon zum 8. Male ein Leipziger Kurs für plastische Gesichtschirurgie statt, zu dem am kommenden Wochenende 29./30. März rund 60 Ärzte der Fachrichtungen HNO, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sowie plastische Chirurgie erwartet werden. Neben Prof. Dietz werden sich die plastischen Chirurgen Dr. Christopher Wachsmuth aus Leipzig und Dr. Andreas Dacho aus Heidelberg mit den Themen schöne Nasen, anliegende Ohren, verschwundene Falten, gehobene Augenlider und gestraffte Wangen beschäftigen. „Wir zeigen den aus ganz Deutschland anreisenden Fachärzten und Ärzten in Ausbildung, was man für den Patienten tun kann und wie man es macht”, so Dietz. „Dabei werden Patienten live behandelt oder wir zeigen Videoeinblendungen von vorgenommenen Operationen.” Klar ist: Die defekte oder verkrümmte Nasenscheidewand, die operativ wieder voll funktionstüchtig gemacht wird, bis hin zur Formveränderung der Nase, die die Atmung behindert – das bezahlt die Krankenkasse. Für die reine Schönheit dagegen, also das zarte Anheben der Nasenspitze, Verkleinern der zu großen Nase oder das Begradigen und Absenken des Nasenrückens – das müssen die Patienten selbst zahlen. Ab etwa 4000 Euro kostet eine solche Schönheitsoperation, die Operateuren wie Dietz aber nicht nur Ruhm und Ehre bringt, sondern auch umfangreiches Wissen und Können voraussetzt: „Meine Erfahrungen aus der Schönheitschirurgie kommen natürlich all den Patienten zugute, die ich als onkologischer Chirurg behandele. Das hilft mir besonders bei Rekonstruktionen nach Tumorentfernungen – und vielleicht kann man sagen: Es verschönt ein gutes Stück manchem Krebspatienten das Leben.”
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