Anzeige Wie würden Sie behandeln? Praxisfälle zur Therapie der atopischen Dermatitis und Prurigo nodularis mit Dupilumab 25. September 2024 Foto: © Pcess609 – stock.adobe.com Chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie die atopische Dermatitis, das atopische Hand- und Fußekzem oder Prurigo nodularis gehen oft mit einer hohen Krankheitslast einher. Neben der psychischen Belastung, ausgelöst durch den starken Pruritus und die Hautekzeme1,2, kann der große Leidensdruck zu einer Verschlechterung der Lebensqualität führen.3,4 Gerade bei einer mittelschweren bis schweren Form wirken sich die Erkrankungen häufig auf alle Aspekte des alltäglichen Lebens der Betroffenen aus. Vier Patientenfälle zeigen, dass die Behandlung mit Dupilumab (Dupixent®) diesen Faktoren gezielt begegnen kann. Dupilumab ist zugelassen zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (AD) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren sowie bei Kindern ab 6 Monaten bis 11 Jahren mit schwerer AD, die für eine systemische Therapie in Betracht kommen.5 Liegt einem mittelschweren bis schweren Hand- und Fußekzem eine AD zugrunde, kann selbst bei flächenmäßig geringem Hautbefall von sensitiven/sichtbaren Arealen wie den Händen und Füßen eine Systemtherapie für die Patient*innen infrage kommen.3 Ebenso kann das Biologikum zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Prurigo nodularis (PN) bei Erwachsenen, die für eine systemische Therapie in Betracht kommen, angewendet werden.5 Checklisten für die Indikationsstellung für die Systemtherapie bei AD bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen finden Sie hier. Eine Checkliste für die Indikationsstellung bei PN finden Sie hier. Die Wirkung des monoklonalen Antikörpers beruht auf der dualen Rezeptorblockade der IL-4-Rezeptor-α-Untereinheit und der damit verbundenen Hemmung der Signalwege der Interleukine IL-4 und IL-13.2,5-7 Damit setzt Dupilumab an der der AD und PN zugrundeliegenden Typ-2-Inflammation an. Die Studienlage zeigt außerdem ein anhaltendes Ansprechen mit signifikanter Verbesserung von Hautläsionen, Pruritus und Lebensqualität.5, 8-14 Darüber hinaus weist Dupilumab ein etabliertes Langzeitsicherheitsprofil auf.15 Die Studienergebnisse können auch im Praxisalltag bestätigt werden – dies zeigen Real-World-Daten und vier unterschiedliche Patientenfälle aus den genannten Indikationen.16 Schlafstörungen bei mittelschwerer atopischer Dermatitis ©Sanofi Die 36-jährige Patientin leidet seit ihrer Kindheit an einer schubförmig auftretenden mittelschweren atopischen Dermatitis (AD). Zudem liegen bei ihr Komorbiditäten in Form von CRSwNP (Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen) und allergischem Asthma vor. Der massive Pruritus der AD belastete sie tags wie nachts – dadurch war die Leistungsfähigkeit der mehrfachen Mutter im Alltag erheblich eingeschränkt. Ekzeme zeigten sich bei ihr unter anderem am Hals und den Arminnenseiten (Abb. 1). Trotz wiederholter Klinik- und Reha-Aufenthalte, verschiedener topischer Therapien wie auch UV-Therapien konnte keine signifikante Verbesserung der AD erzielt werden. Welche Therapie hätten Sie gewählt? Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren. ©Sanofi Nach Therapiebeginn mit Dupilumab konnte bei der 36-Jährigen bereits nach zwei Wochen eine Linderung des Pruritus sowie nach acht Wochen eine Verbesserung des Hautbildes festgestellt werden (Abb. 2). Auch die Schlafstörungen aufgrund des Pruritus traten im Therapieverlauf mit Dupilumab nicht mehr auf und die Lebensqualität der Patientin verbesserte sich dadurch deutlich. Dies war für die mehrfache Mutter, mit all den Aufgaben und Verpflichtungen im Familienalltag, von besonders großer Bedeutung. Auch die stabilen EASI- und NRS-Werte zwischen 0-1 und der DLQI-Wert von 1-2 seit Mitte 2020 bestätigen den Therapieerfolg mit Dupilumab. Atopisches Hand- und Fußekzem ©Sanofi Der 40-jährige Patient zeigte 2001, kurz nach dem Abschluss seiner Tischler-Ausbildung, erstmals Symptome einer atopischen Dermatitis (AD). Ekzeme traten bei ihm hauptsächlich an den Händen auf, die durch seinen Beruf besonders beansprucht werden. Zudem liegen bei ihm Komorbiditäten in Form von arterieller Hypertonie und allergischer Rhinitis vor. Bei der Erstvorstellung bei seiner Dermatologin litt er an schweren Exazerbationen an den Händen, Handgelenken und Fußrücken (Abb. 1). Trotz verschiedener topischer Therapien, systemischer Cetiricin-Therapie, Schutzmaßnahmen und Reha-Aufenthalten konnten die Ekzeme nicht hinreichend kontrolliert werden, sodass seine Arbeitsfähigkeit weiterhin eingeschränkt war und es sogar vermehrt zu Arbeitsunfähigkeit aufgrund der AD kam. Welche Therapie hätten Sie gewählt? Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren. ©Sanofi Bereits einen Monat nach dem Therapiebeginn mit Dupilumab konnte bei dem 40-Jährigen ein deutlicher Rückgang der Ekzeme und des damit einhergehenden Pruritus festgestellt werden (Abb. 2). Auch seine Schlafqualität verbesserte sich schnell und die Beeinträchtigungen in seinem Arbeitsalltag als Tischler reduzierten sich kontinuierlich. Begleitend zu Dupilumab werden bei ihm weiterhin bei Bedarf topische Glukokortikosteroide angewendet. Die zusätzliche Anwendung der täglichen Basispflege und das konsequente Tragen von Schutzhandschuhen bei der Arbeit tragen zum Therapieerfolg bei. Nach mittlerweile vier Jahren kontinuierlicher Dupilumab-Therapie bleibt er nahezu beschwerdefrei, hat eine gesteigerte Lebensqualität und kann seinem Beruf ohne Einschränkungen nachgehen. Schwere atopische Dermatitis im Kindesalter ©Sanofi Bei dem 8-jährigen Patienten wurde bereits im Säuglingsalter eine atopische Dermatitis (AD) diagnostiziert. Im Krankheitsverlauf entstanden Komorbiditäten wie Asthma und Nahrungsmittelallergien. Als seine Eltern den Jungen erstmals bei der behandelnden Dermatologin vorstellten, beeinträchtigten die massiven Ekzeme und der starke Pruritus den Schlaf, die Konzentrationsfähigkeit und die allgemeine Lebensqualität des Jungen erheblich (Abb.1). Die schwer ausgeprägte AD konnte mit topischen Therapien und intensiver Basispflege nicht ausreichend kontrolliert werden. Welche Therapie hätten Sie gewählt? Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren. ©Sanofi Daraufhin wurde im Juni 2022 die Therapie mit Dupilumab leitliniengerecht begonnen. Bereits zwei Wochen nach Therapiebeginn zeigten sich bei dem 8-Jährigen ein deutlicher Rückgang der Ekzeme und damit einhergehend die Reduktion des Pruritus. Nach einem Monat war der Pruritus so weit zurückgegangen, dass er ein besseres Schlafverhalten und eine gesteigerte Konzentrationsfähigkeit aufwies. Nach drei Monaten waren kaum noch sichtbare Hautläsionen feststellbar (Abb. 2, Hautbild nach sechs Monaten). Nach weniger als einem Jahr Therapie mit Dupilumab erfuhr der Junge kaum mehr Einschränkungen in seiner Lebensqualität durch die AD. Während des gesamten Therapieverlaufs zeigte er stets eine gute Verträglichkeit – Nebenwirkungen traten nicht auf. Multifaktorielle Krankheitslast bei Prurigo nodularis ©Sanofi Der 57-jährige Patient leidet seit 15 Jahren an Prurigo nodularis (PN). Erstmals traten die juckenden Knoten – das typische Symptom der chronisch-entzündlichen progressiven Hauterkrankung – 2009 auf. Die Diagnose PN erhielt er 2011, nachdem sich die Läsionen auch an den Armen und Schultern ausgebreitet hatten. Der mittlere Rücken blieb dabei ausgespart – man spricht hier vom PN-typischen „Schmetterlingszeichen“ (Abb. 1b). Bei der Erstvorstellung bei seiner Dermatologin litt er unter exkoriierten Prurigo-Knoten, Kratzexkoriationen sowie Hyper- und Hypopigmentierungen der Haut (Abb. 1). Die sichtbaren, schmerzenden Läsionen – vor allem an den Beinen – und der starke Pruritus belasteten ihn psychisch und schränkten seine Arbeitsfähigkeit als Bodenverleger ein. Die jahrelange Therapie mit topischen Glukokortikosteroiden, wirkstoffhaltigen und -freien Cremes konnte die PN nicht hinreichend kontrollieren, sodass es immer wieder zu Krankheitsschüben kam. Welche Therapie hätten Sie gewählt? Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren. ©Sanofi Die Therapie mit Dupilumab, die seine behandelnde Dermatologin nach einem erneuten schweren Krankheitsschub startete, zeigte bei dem 57-Jährigen rasch Wirkung. Bereits eine Woche nach Therapiebeginn war keine begleitende Anwendung von wirkstoffhaltigen Cremes mehr notwendig. Nach zwei Monaten waren sowohl die entzündlichen Läsionen nahezu vollständig abgeheilt als auch die Hyperpigmentierung und der Pruritus deutlich zurückgegangen (Abb. 2). Im weiteren Therapieverlauf traten nur noch vereinzelt Prurigo-Knoten auf und der Pruritus nahm weiter ab. Die Lebensqualität des Mannes verbesserte sich dank der Dupilumab-Therapie erheblich: Er erfährt seither keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit mehr, kann besser schlafen und empfindet keine Scham mehr für sein Hautbild. Pflichttext Dupixent® Referenzen: 1 Simpson EL et al. N Engl J Med 2016; 375: 2335-23482 Werfel T. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 509-203 S3-Leitlinie, Atopische Dermatitis, 2023, AWMF-Registernummer: 013-027, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/013-027, (letzter Zugriff: 14.06.2023)4 Langenbruch A et al. J Eur Acad Dermatol Venereol 2014; 28: 719-7265 DUPIXENT® Fachinformation 200 mg / 300 mg, Stand Juni 20246 Gandhi NA et al. Nat Rev Drug Disc 2016; 15: 35-507 Le Floc’h A et al. Allergy. 2020; 75(5): 1188-12048 Blauvelt A et al. Lancet 2017; 389(10086): 2287-23039 Silverberg JI et al. J Am Acad Dermatol 2020; 82(6):1328-133610 Paller AS et al. J Am Acad Dermatol 2020; 83 (5): 1282-129311 Cork MJ et al. J Dermatol Treat 2020; 31(6): 606-61412 Simpson EL et al. JAMA Dermatol 2020; 156(1):44-5613 Paller AS et al Am J Clin Dermatol 2020; 21(1): 119-13114 Paller AS et al., virtueller Kongress Revolutionizing Atopic Dermatitis (RAD); 11. Dezember 202215 Beck L et al. Am J Clin Dermatol. 2022; 23(3): 393-40816 Augustin M et al. Dermatol Ther (Heidelb). 2023; 13(3): 803-816 Mit freundlicher Unterstützung von Sanofi und Regeneron MAT-DE-2403327-1.0-09/2024 Diese Sonderpublikation erscheint im Auftrag und inhaltlichen Verantwortungsbereich der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin. sanofi.deHerausgeberSanofi-Aventis Deutschland GmbHIndustriepark Höchst, K703, 65926 FrankfurtKontaktE-Mail: [email protected]
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