Wo sich beim Vaping inhalierte Partikel ablagern, hängt auch von Trägersubstanz ab10. Januar 2020 Foto: © master1305/Adobe Stock Krankheits- und Todesfälle im Zusammenhang mit Vaping beziehungsweise dem Konsum von E-Zigaretten in der jüngeren Vergangenheit haben dazu geführt, dass die chemischen Substanzen in den verwendeten Liquids intensiv untersucht werden. Dennoch wusste man bislang eher wenig über die Größe der Partikel in den inhalierten Dämpfen und darüber, wo sich diese im Körper ablagern. Forscher haben dies nun im Zusammenhang mit Faktoren wie der Geräteleistung, der Zusammensetzung von E-Liquids und Vaping-Praktiken untersucht. E-Liquids enthalten typischerweise Nikotin, Aromastoffe und ein Grundmaterial wie pflanzliches Glycerin oder Propylenglycol. Dr. Qingyu Meng von der Washington University und Kollegen untersuchten, welche Partikel beim Dampfen entstehen und wie sie sich möglicherweise in den Atemwegen des Menschen ablagern. Das Team beobachtete die Vaping-Sitzungen von 23 Freiwilligen und simulierte anhand dieser Ergebnisse das Vaping beim Menschen in einem maschinellen Versuchsaufbau. Die Forscher führten dann Messungen der Partikelgrößenverteilung im Aerosol durch. Sie testeten außerdem die Auswirkungen verschiedener Faktoren. Die Wissenschaftler stellten Folgendes fest: Höhere Einstellungen der Geräteleistung und die Verwendung von E-Liquids auf der Basis pflanzlicher Glycerine erzeugten größere Partikel als niedrigere Einstellungen und Liquids auf Propylenglycolbasis. Auch bei Zügen mit einem fixen Volumen erzeugten die längere Dauer eines Zuges (mit anderen Worten, ein langsamerer Luftstrom) signifikant größere Partikel. Die Forscher schätzten, dass die meisten Partikel in den unteren Atemwegen (Luftröhre und Bronchien) abgelagert wurden, während eine geringere Menge in die tieferen bronchoalveolären Regionen der Lunge gelangte. Obwohl die Partikel beim Konsum von E-Zigaretten kleiner und weniger häufig waren als die, die bei herkömmlichem Rauchen erzeugt werden, wiesen sie in dieser Studie ähnliche Ablagerungsmuster in den Atemwegen auf, berichten die Forscher.
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