Zehn Jahre BPS-Beratungs-Hotline

Enders
Paul Enders berät sein Anbeginn Anrufer der BPS-Hotline. Foto: Schmitz

Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) feiert das zehnjährige Bestehen seiner Beratungs-Hotline.

Nach Angaben des BPS haben in den vergangenen 10 Jahren 25 ehrenamtliche Hotline-Berater in mehr als 9000 Beratungsgesprächen in rund 10.000 Stunden den Ratsuchenden mit qualitätsgesicherten Informationen zur Seite gestanden.

Am 5. Februar 2008 begann die BPS-Beratungshotline ihre Tätigkeit. Die Berater sind selbst an Prostatakrebs erkrankt, sind in der Prostatakrebs-Selbsthilfe engagiert und bilden sich laufend fort, um auf dem aktuellen Stand der Medizin zu sein.

Wie der BPS betont, seien die Gespräche für Anrufer kostenfrei und böten verlässliche Qualität, da die Fragen grundsätzlich auf Basis der interdisziplinären S3-Leitlinie zur Diagnose und Therapie des Prostatakarzinoms beantwortet werden. So könnten die Hotline-Gespräche eine Ergänzung zum Gespräch mit dem behandelnden Arzt bieten. Die Telefonate würden verständlich, sensibel und ohne Zeitdruck geführt. Die hierfür nötige technische Hotline Infrastruktur wird von der Stiftung Deutsche Krebshilfe finanziell unterstützt.

Aktuell arbeiten zehn ehrenamtliche Berater in der BPS-Hotline. Ralf-Rainer Damm, Fritz Dauth, Paul Enders und Hans Lehmann sind seit der ersten Stunde für die Beratungs-Hotline tätig. Für ihr langjähriges Engagement wurden die Berater anlässlich der 18. Mitgliederversammlung des BPS in Magdeburg geehrt. Sie resümierten während ihrer Ehrung, dass der beste Lohn für alle „Hotliner“ das Dankeschön der Anrufer sei und das Bewusstsein, einem Mitpatienten zu helfen.

(BPS)