Zu juveniler Akne kursieren vielerlei Fehlinformationen3. Juli 2023 Foto: © Racle Fotodesign – stock.adobe.com Akne tritt bei bis zu 90 Prozent der Jugendlichen auf. Frühere Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass diese Bevölkerungsgruppe nur ein begrenztes Verständnis von Akne hat und anfällig für Fehlinformationen ist, die von Familienmitgliedern, Freunden und sozialen Medien verbreitet werden. Ein Team kanadischer Dermatologen hat daher eine virtuelle Präsentation über Hauthygiene, Akneprävention und Stigmatisierung durch Akne für Jugendliche (im Alter von 9–13 Jahren) erstellt, um die Gesundheitskompetenz in Bezug auf Akne zu verbessern. Eine deskriptive Querschnittsstudie mit Daten, die zur Qualitätsverbesserung dieser virtuellen Lehrplattform erhoben worden waren, ergab, dass etwa die Hälfte (n=102/202; 50,5 %) aller befragten Schüler glaubte, Akne könne nicht mit Medikamenten behandelt werden. Lediglich 34,0 Prozent (n=67/197) gaben an, Akne könne sich auf ihre psychische Gesundheit auswirken. Die meisten Schüler glaubten hingegen fälschlicherweise, dass Schmutzablagerungen (n=124/209; 59,3 %) und mangelnde Hygiene (n=125/209; 59,8 %) für Akne verantwortlich seien. Die Ergebnisse unterstreichen nach Ansicht der Autoren die Notwendigkeit frühzeitiger evidenzbasierter Aufklärungsmaßnahmen, um Mythen und Fehlinformationen zu durchbrechen, die zu einer falschen Behandlung von Akne, einem verzögerten Zugang zur medizinischen Versorgung und einer dauerhaften Narbenbildung führen können. (am)
Mehr erfahren zu: "Schutz vor Demenz durch Kaffee" Schutz vor Demenz durch Kaffee Wie eine große prospektive Kohortenstudie zeigte, könnte der Konsum von koffeinhaltigem Kaffee und Tee das Risiko für Demenz senken. Dafür waren nur 2,5-4,5 Tassen Kaffee täglich erforderlich. Nach Ansicht der […]
Mehr erfahren zu: "Forscher entwickeln neuartige Therapie für das Phelan-McDermid-Syndrom" Forscher entwickeln neuartige Therapie für das Phelan-McDermid-Syndrom Ein internationales Team unter der Leitung des Ulmer Universitätsmediziners Prof. Tobias M. Böckers erhält bis zu 1,7 Millionen Euro, um eine neuartige Therapie für das Phelan-McDermid-Syndrom zu entwickeln.
Mehr erfahren zu: "Einzigartige Kooperation verbessert MS-Versorgung in Bad Berka" Einzigartige Kooperation verbessert MS-Versorgung in Bad Berka Durch die enge Kooperation von Neurologie und Querschnittgelähmtenzentrum bündelt die Zentralklinik Bad Berka Expertise für eine ganzheitliche Behandlung von Multipler Sklerose (MS). Die Deutsche MS Gesellschaft bestätigte die Qualität der […]