Zur Kommentierung freigegeben: Konsultationsfassungen Patientenleitlinien Leber- und Gallenkrebs12. Oktober 2021 Bild: © www.pelzinger.de // picoStudio – adobe.stock.com Die Konsultationsfassungen der Patientenleitlinien „Krebs der Gallenwege und Gallenblase“ sowie „Leberkrebs“ sind ab sofort zur Kommentierung freigegeben. Experten, Betroffene, die Selbsthilfe und Interessierte sind herzlich eingeladen, Verbesserungsvorschläge und Ergänzungshinweise mit dem dafür vorgesehenen Kommentierungsbogen bis zum 07. November abzugeben. Der Kommentierungsbogen und die Konsultationsfassung der Patientenleitlinie „Krebs der Gallenwege und Gallenblase“ sind hier abrufbar: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/patientenleitlinien/gallenwege-und-gallenblasenkrebs/Der Kommentierungsbogen und die Konsultationsfassung der Patientenleitlinie „Leberkrebs“ sind hier zu finden: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/patientenleitlinien/leberkrebs/Die Patientenleitlinie zum Gallenwegs- und Gallenblasenkrebs, die bisher als Konsultationsfassung vorliegt, ist neu erstellt worden, die zum Thema Leberkrebs aktualisiert. Die nach der Konsultationsphase finalisierten Patientenleitlinien wenden sich an Krebsbetroffene sowie an deren Angehörige und bieten verständliche Informationen zur Erkrankung, Diagnostik, Therapie, Nachsorge. Zudem finden Leser in den Patientenleitlinien Hilfestellungen für Gespräche mit dem ärztlichen Personal. Die Erstellung der Patientenleitlinien wurde im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie durch die Deutsche Krebshilfe gefördert.Leberkrebs zählt – wie auch Tumoren der Gallenwege und der Gallenblase – in Deutschland zu den seltenen Krebserkrankungen. Im Jahr 2017 haben 2903 Frauen und 6040 Männer die Diagnose Leberkrebs erhalten (Quelle: Robert Koch-Institut). Die relativen 5-Jahresüberlebensraten sind niedrig, sie liegen bei Frauen und Männern bei 15 Prozent. Gallenwegs- und Gallenblasenkrebs treten noch seltener auf. Laut dem Robert Koch-Institut erkrankten im Jahr 2017 2828 Frauen und 2506 Männer daran. Auch hier sind die relativen 5-Jahresüberlebensraten niedrig, bei Frauen liegen sie bei 18 Prozent, bei Männern bei 22 Prozent.Das Leitlinienprogramm Onkologie (OL)Leitlinien sind systematisch entwickelte Entscheidungshilfen für Leistungserbringer und Patient*innen zur angemessenen Vorgehensweise bei speziellen Gesundheitsproblemen. Sie stellen ein wesentliches Instrument zur Förderung von Qualität und Transparenz medizinischer Versorgung dar. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem im Februar 2008 gestarteten Leitlinienprogramm Onkologie das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung sowie den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Mittlerweile umfasst das Leitlinienprogramm 31 S3-Leitlinien, die zu einem großen Teil auch als laienverständliche Patientenleitlinien vorliegen. Mehr unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/home/
Mehr erfahren zu: "Neuer Ansatz gegen Kinderkrebs entzieht Leukämie-Protein das Gerüst" Neuer Ansatz gegen Kinderkrebs entzieht Leukämie-Protein das Gerüst Anstatt ein krebsförderndes Protein direkt anzugreifen, haben Forschende die für seine Stabilität erforderliche Gerüststruktur ins Visier genommen. Das Resultat: Das Wachstum von Leukämiezellen kam zum Stillstand. Die in „Nature Communications“ […]
Mehr erfahren zu: "Aktuelle ASCO-Empfehlungen zur systemischen Prostatakrebstherapie" Aktuelle ASCO-Empfehlungen zur systemischen Prostatakrebstherapie Die American Society of Clinical Oncology (ASCO) hat die im Jahr 2025 veröffentlichte Leitlinie zur systemischen Therapie bei Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) aktualisiert. Damit liegt die ASCO Living […]
Mehr erfahren zu: "Schlafmangel stört die Darmmikrobiota und hat Folgen für Verlauf von Darmkrebs" Schlafmangel stört die Darmmikrobiota und hat Folgen für Verlauf von Darmkrebs Dass Schlafmangel das Immunsystem schwächt, ist seit Langem bekannt. US-Forscher sind nun darauf gestoßen, was diesen Einfluss vermittelt: Das Darmmikrobiom.