Zweite deutsch-französische Konferenz zur Diabetesforschung9. März 2018 Foto: © Rawf8, Fotolia.com Vom 19. bis 20. April 2018 findet in der französischen Botschaft in Berlin die zweite deutsch-französische Konferenz zur Diabetesforschung statt. Sie führt die erfolgreiche deutsch-französische Diabetes-Akademie fort, die vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und vom Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM) der Allianz für Lebenswissenschaften und Gesundheit (AVIESAN) ins Leben gerufen wurde. Auf der Konferenz stellen europäische Forscherinnen und Forscher aktuelle Ergebnisse vor. „In Europa leiden etwa 58 Mio. Menschen an Diabetes. Um die Volkskrankheit eindämmen zu können, ist es wichtig, exzellente Wissenschaftler zusammenzuführen, um gemeinsam neue Ansätze für die Diabetes-Prävention und -Therapie zu finden“, betont Professor Martin Hrabě de Angelis, Vorstand des DZD. Die Konferenz bringt deutsche und französische Wissenschaftler zusammen, um die binationale Kooperation in der akademischen Diabetesforschung zu intensivieren und neue Wege zur Vorbeugung und Behandlung von Diabetes zu eröffnen. In vier Sessions stellen europäische Spitzenforscher aktuelle Forschungsergebnisse aus den Themenbereichen Ursachen von Diabeteserkrankungen, die Rolle von Genen und Umwelt, Betazellen sowie Leber, Gehirn und Stoffwechsel vor. Den Plenarvortrag hält Henning Beck-Nielsen vom Universitätskrankenhaus Odense in Dänemark und ehemaliger Vorstand der Dänischen Diabetes Akademie. Neben der Präsentation aktueller Forschung-Highlights steht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Mittelpunkt der Konferenz. Junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben die Möglichkeit, bis zum 19.3. 2018 Abstracts für Posterpräsentationen einzureichen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Deutsch-Französischen Diabetes-Akademie statt, die das DZD und INSERM/AVIESAN 2014 mit Unterstützung der französischen Botschaft und dem BMBF ins Leben gerufen haben. Die Konferenz steht allen an der Erforschung des Stoffwechsels und der Diabetes interessierten Wissenschaftlern sowie Fachleuten und Journalisten offen.
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