10.000 Menschenleben zusätzlich retten – gerade in der jetzigen Zeit27. April 2020 Foto: © chalabala – Adobe Stock Der Deutsche Rat für Wiederbelebung hat aktualisierte Handlungsanweisung zur Wiederbelebung in Zeiten von COVID-19 veröffentlicht. Pro Jahr sterben in Deutschland mehr als 70.000 Menschen an den Folgen eines Herz-Kreislaufstillstandes. Sehr viele davon könnten gerettet werden, wenn Laien sofort und vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen würden. Gerade in der jetzigen Zeit ist dabei ganz besonders wichtig zu wissen, dass es in den allermeisten Fällen Familienmitglieder bzw. Menschen aus dem eigenen Haushalt sind, die von einem Herz-Kreislaufstillstand betroffen sind und denen man ganz einfach helfen kann. Was sollte man dabei beachten? Um möglichst viele Menschen mit Herz-Kreislaufstillstand zu retten und gleichzeitig die Helfer zu schützen hat der Deutsche Rat für Wiederbelebung (German Resuscitation Council; GRC) die sehr einfachen und wirkungsvollen Empfehlungen zur erfolgreichen Wiederbelebung aktualisiert. Der Vorstandsvorsitzende des GRC, Professor Bernd Böttiger aus der Uniklinik in Köln, sagt dazu: „Gerade in der Zeit von Corona müssen wir auch andere lebensbedrohliche Krankheiten sehen, und das tun, was 10.000 Menschenleben pro Jahr in Deutschland zusätzlich rettet. Hierfür haben wir unsere Handlungsanweisungen aktualisiert.“ Die aktualisierte Handlungsanweisung zur Wiederbelebung ist zu finden unter: https://www.grc-org.de/ueber-uns/aktuelles/131-Aktualisierte-Stellungnahme-des-GRC-zur-Durchfuhrung-von-Wiederbelebungsmassnahmen-im-Umfeld-der-COVID-19-Pandemie
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