25 Millionen Euro für eine moderne psychiatrische Versorgung in Heide28. Juni 2024 v.l.: Geschäftsführer Dr. Bernward Schröder, Chefärztin Dr. Anna-Christina Schulz-Du Bois und der Leiter des Gebäudemanagements, Thies Brehmer, zeigen auf dem Lageplan, wo die neue Psychiatrie auf dem Gelände der Westküstenkliniken gebaut werden soll. (Quelle: Westküstenkliniken) Auf dem Gelände der Westküstenkliniken in Heide (Kreis Dithmarschen) soll in den kommenden Jahren ein moderner Psychiatrie-Neubau entstehen. Das Land fördert die Einrichtung mit 25 Millionen Euro. Große Freude bei Dr. Bernward Schröder, Dr. Anna-Christina Schulz Du Bois und Thies Brehmer. Wenige Tage nach Erteilung der Baugenehmigung konnten der Kaufmännische Geschäftsführer, die Chefärztin für Psychiatrie und der Leiter des Gebäudemanagements der Westküstenkliniken dieser Tage auch den Förderbescheid des Landes Schleswig-Holstein über 25 Millionen Euro für den Bau eines neuen Psychiatrie-Gebäudes entgegennehmen. Die Bauarbeiten sollen nach den Sommerferien beginnen. „Wir bekommen ein Gebäude, das den Ansprüchen an eine moderne psychiatrische Versorgung voll gerecht wird“, erklärte die Psychiatrie-Chefärztin, Dr. Schulz-Du Bois. „In dem neuen Gebäude wird es neben einer geschützt geführten Station auch großzügige, offene Bereiche mit einem Café und einer Cafeteria für gemeinsame Mahlzeiten geben. Hier können sich die Patientinnen und Patienten begegnen. Außerdem werden wir die Voraussetzungen dafür schaffen, auch Frauen mit Babys noch besser versorgen zu können.“ Die Einrichtung wird inklusive des Erd- und des Untergeschosses vier Ebenen mit Aufenthaltsmöglichkeiten für ambulante, stationäre und teilstationäre Patienten vorhalten. Hinzu kommen Therapie-, Gruppen- und Gemeinschaftsräume sowie Büros. Alle Räume verteilen sich auf 7000 Quadratmetern Nutzfläche. „Wir freuen uns sehr über die Förderung des Landes und werden jetzt zeitnah mit dem Bau beginnen“, kündigte der Kaufmännische Geschäftsführer, Dr. Bernward Schröder, an. „Durch den Neubau können wir Patientinnen und Patienten, aber auch Mitarbeitenden eine gute Behandlungsatmosphäre und Arbeitsumgebung schaffen“. „Wir werden jetzt zügig in die Umsetzung geben und rechnen für Ende 2026 mit der Fertigstellung“, erklärte Brehmer. Aktuell ist die Psychiatrie in einem Gebäude untergebracht, das Ende der 1990er-Jahre auf dem Gelände entstanden ist. Die Räume dort sollen als Ausweichflächen für anstehende Stationssanierungen genutzt werden und dann perspektivisch für Erweiterungen des medizinischen Angebots zur Verfügung stehen.
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