400 Ärzte sind live dabei, wenn Magdeburger Urologen operieren30. Januar 2019 Foto: Universitätsklinik Magdeburg Am 8. und 9. Februar 2019 werden mehr als 400 Ärzte aus ganz Deutschland live dabei sein, wenn Urologen der Universitätsmedizin Magdeburg operieren. Ein professionelles Team mit etwa zehn Kameras wird die sieben Operationen aufnehmen, die per Satellit übertragen werden und zeitgleich beim diesjährigen UroClub im Congress Center in Mannheim zu sehen sind. Für die Live-Übertragungen wurden bundesweit drei Standorte ausgewählt. Neben Magdeburg sind es die Universitätsklinik Gießen und die Asklepios Klinik Altona. Prof. Martin Schostak, Direktor der Universitätsklinik für Urologie und Kinderurologie Magdeburg, wertet dies als große Anerkennung und auch Herausforderung: „Auch beim Operieren gibt es so etwas wie Lampenfieber.“ Der UroClub wurde 2010 ins Leben gerufen, um eine neuartige und innovative Veranstaltungsreihe im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und OP-Techniken in der Urologie und Uro-Onkologie zu etablieren, die niedergelassene Urologen und Kliniker gleichermaßen anspricht. Live-Übertragungen von Operationen, Vorträge und Falldiskussionen sind die Hauptpfeiler des UroClubs, In den vergangenen Jahren konnten viele namhafte Experten und Kliniken für das Konzept gewonnen werden. In diesem Jahr präsentieren Referenten und Operateure an den beiden Veranstaltungstagen aktuelle Diagnoseverfahren, Operationsmethoden und Therapiemöglichkeiten mit den Schwerpunkten Prostata und Niere. Daher werden die Magdeburger Urologen unter anderem einen roboterassistierten Eingriff an der Niere durchführen, bei der das Da Vinci-Operationssystem eingesetzt wird. Schostak: „Weiterhin werden wir eine sogenannte alternative Therapie bei Prostatakrebs live demonstrieren. Dabei handelt es sich um einen hochintensiven fokussierten Ultraschall, der parallel zu den Standardtherapieverfahren radikale Prostatektomie und Strahlentherapie angeboten wird.“ (Universitätsklinik Magdeburg / ms)
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