50 Jahre Nierentransplantation an der Universitätsmedizin Halle29. Januar 2025 Georgios Gakis und Matthias Girndt (v.l.) vom NTZ Halle. Foto: Universitätsmedizin Halle Das Nierentransplantationszentrum (NTZ) der Universitätsmedizin Halle feiert am 07.02.2025 mit einer Festveranstaltung sein 50-jähriges Jubiläum. Insgesamt hat das NTZ nach eigenen Angaben 2300 Nierentransplantationen durchgeführt. „Ein halbes Jahrhundert Hochleistungsmedizin im Bereich des Organersatzes ist ein starkes Zeichen für den Medizinstandort Halle (Saale)“, sagt Prof. Matthias Girndt, Direktor des NTZ und der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin II der Universitätsmedizin Halle. „Mit unserer jahrelangen Erfahrung konzentrieren wir uns als Team aber insbesondere auf die Gegenwart und die Zukunft der Transplantationsmedizin. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für unsere hochqualifizierten Mitarbeitenden sowie moderne, sichere und effektive Operationsmethoden unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse bieten wir unseren Patient‘innen eine ausgezeichnete stationäre und ambulante Versorgung“, so Girndt. Das NTZ führe die rein laparoskopische Nierenentnahme bei Lebendspenden bereits seit 2004 durch, heißt es in einer Mitteilung zum Unternehmen. Seit 2024 sei auch die Entnahme der Spenderniere mithilfe eines OP-Roboters möglich. „Zahlreiche Studien belegen, dass die roboterassistierte laparoskopische Lebendnierenspende sowohl bei der Entnahme als auch bei der Transplantation eine sichere und effektive Technik mit geringer Komplikationsrate ist“, betont Prof. Georgios Gakis, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie der Universitätsmedizin Halle. „Deutschlandweit gibt es nur wenige universitäre Zentren, die diese hochmoderne Operationsmethode für die Lebendnierenspende anwenden. Am NTZ verfügen wir über die entscheidende Expertise und exzellente Rahmenbedingungen, wie z.B. eine neue Transplantationsstation und ein hauseigenes Labor.“ Bereits im April 1966 führte ein Team um Prof. Heinz Rockstroh die erste Nierentransplantation in der DDR am heutigen Universitätsklinikum Halle (Saale) durch. Die Transplantation bildete die Grundlage für den weiteren Ausbau des transplantationsmedizinischen Bereichs in der Stadt und mündete in der Gründung des Nierentransplantationszentrums im Jahr 1974. Ab 2000 war Prof. Paolo Fornara mehr als 20 Jahre lang Direktor des NTZ und der Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie, bevor er die Leitung des NTZ im Jahr 2022 an Girndt und die der Urologie 2023 an Gakis übergab. (ms)
Mehr erfahren zu: "Neoadjuvante Therapie vor Zystektomie: TAR-200 plus Cetrelimab überzeugt in Primäranalyse" Weiterlesen nach Anmeldung Neoadjuvante Therapie vor Zystektomie: TAR-200 plus Cetrelimab überzeugt in Primäranalyse Die Hinzunahme eines Gemcitabin abgebenden Systems in Kombination mit dem Checkpoint-Inhibitor Cetrelimab hat als neoadjuvante Therapie bei Patienten mit muskelinvasivem Blasenkrebs (MIBC) bessere Erfolge erzielt als Cetrelimab allein.
Mehr erfahren zu: "Reddit-Beiträge könnten bislang unbekannte Nebenwirkungen aufdecken" Weiterlesen nach Anmeldung Reddit-Beiträge könnten bislang unbekannte Nebenwirkungen aufdecken Millionen Nutzerinnen und Nutzer tauschen sich weltweit im Interforum Reddit aus. Einer aktuellen US-Studie zufolge, verstecken sich in den Beiträgen womöglich auch nützliche Hinweise auf bislang unbekannte Nebenwirkungen von Medikamenten, […]
Mehr erfahren zu: "Kein Erfolg mit Checkpoint-Inhibitor plus Chemotherapie bei mCRPC nach ARPI-Vorbehandlung" Kein Erfolg mit Checkpoint-Inhibitor plus Chemotherapie bei mCRPC nach ARPI-Vorbehandlung Bei Patienten mit chemotherapienaivem metastasierten kastrationsresistenten Prostatakrebs (mCRPC), die bereits eine Behandlung mit einem Androgenrezeptor-Inhibitor (ARPI) hinter sich haben, verlängert die Zugabe des Checkpoint-Inhibitors Nivolumab zu Docetaxel nicht das Überleben. […]