ADHS: Mozart verbessert die Stimmung11. Juni 2019 Foto: ©TeamDaf – stock.adobe.com Erwachsene mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung sind häufig emotional labil. Medikamente können ihre Stimmung stabilisieren. Aber geht es nicht auch ohne? Das haben Wissenschaftlern der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einer Pilotstudie untersucht. Dabei zeigte sich, dass auch Musik die Stimmung bei erwachsenen ADHS-Patienten verbessern kann. Die Studienteilnehmer wurden gemeinsam mit gesunden Kontrollpersonen zufällig einer von zwei experimentellen Bedingungen zugeordnet. Während die Musikgruppe zehn Minuten lang die Klaviersonate 448 von Mozart hörte, blieb die zweite Gruppe zehn Minuten lang in einem stillen Raum. „Anhand von Fragebögen gaben dann die Teilnehmer beider Gruppen an, wie angespannt sie sich fühlen und in welcher Stimmung sie sich befinden“, erklärte Prof. Christian Mette, Leiter der Arbeitsgruppe ADHS bei Erwachsenen am LVR-Klinikum. Die Wissenschaftler haben die Daten von mehr als 80 Studienteilnehmern ausgewertet. Sie konnten zeigen, dass das Musikhören zu einem Rückgang der negativen Stimmung führte. „Sowohl in der ADHS-Gruppe als auch bei den gesunden Kontrollpersonen war ein Rückgang der Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit zu erkennen“, sagte Dr. Marco Zimmermann (LVR-Klinikum), Initiator und Erstautor der Studie. „Dieser Effekt war in keiner der stillen Gruppen nachweisbar.“
Mehr erfahren zu: "„Seriosität, wie wir sie von Hütchenspielern kennen“" „Seriosität, wie wir sie von Hütchenspielern kennen“ Bei einer kurzfristig anberaumten gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin haben die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) scharfe Kritik an der Bundesregierung geübt. Sie bemängelten zum einen den Referentenentwurf […]
Mehr erfahren zu: "Ein Schädel-Hirn-Trauma bei Kindern begünstigt Depressionen und Angstzustände" Ein Schädel-Hirn-Trauma bei Kindern begünstigt Depressionen und Angstzustände Eine neue Studie zeigt, dass Kinder und Jugendliche im Schulalter mit einem ärztlich diagnostizierten Schädel-Hirn-Trauma deutlich häufiger unter Angstzuständen und Depressionen leiden. Starke familiäre Unterstützung und Resilienz können diese Symptome […]
Mehr erfahren zu: "Stellungnahme des DZNE zu neuen Alzheimer-Medikamenten" Weiterlesen nach Anmeldung Stellungnahme des DZNE zu neuen Alzheimer-Medikamenten Prof. Gabor Petzold, Direktor für klinische Forschung am DZNE, äußert Kritik an der jüngsten Bewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zum neuesten zugelassenen Alzheimer-Medikament. Ebenfalls kritisch sieht er eine aktuelle Übersichtsarbeit […]