Ärztetag fordert Schutz der freiberuflichen Arztpraxis18. Mai 2026 Wo bitte geht’s zur nächsten Arztpraxis? Auf dem Land kann der Weg schon einmal weit sein. Foto: VRD – stock.adobe.com Der 130. Deutsche Ärztetag hat Bund und Länder aufgerufen, die Rahmenbedingungen für die ärztliche Niederlassung zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Auch zukünftige Ärztegenerationen müssten eine realistische Perspektive haben, fachärztliche Einzel- oder Gemeinschaftspraxen zu gründen oder zu übernehmen und wirtschaftlich tragfähig zu führen, betonte der Ärztetag. Nur so könne die wohnortnahe ambulante Versorgung im Rahmen der laufenden Umstrukturierung des ambulanten Sektors gesichert werden. In diesem Zusammenhang erneuerte der Ärztetag seine Forderung nach einer gesetzlichen Regulierung investorenbetriebener medizinischer Versorgungszentren. Dazu gehörten räumliche und fachliche Gründungsbeschränkungen, ein verpflichtendes Trägerregister sowie transparente Inhaber- und Beteiligungsstrukturen. Die Niederlassung müsse als tragende Säule der ambulanten Versorgung in allen laufenden Reformvorhaben konsequent berücksichtigt werden, heißt es in dem Beschluss weiter. Erforderlich sei ebenso eine gezielte Nachwuchsförderung. Dazu gehörten die Stärkung der Weiterbildung in der Praxis sowie geeignete Finanzierungs- und Übergabeinstrumente. Davon profitieren sollten junge Ärzte, die den Schritt in die Selbstständigkeit gehen wollen. (ms/BIERMANN) Das könnte Sie auch interessieren: Ärztetag beschließt umfassende Änderungen der ärztlichen Weiterbildung Ärztetag fordert mehr Schutz von Patientendaten
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