AI-unterstützte COVID-19-Diagnose: Förderung eingeworben21. Oktober 2020 Dr. Thorsten Persigehl (Foto: © Michael Wodak) PD Dr. Thorsten Persigehl, Leitender Oberarzt des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Uniklinik Köln, hat zusammen mit Prof. Huimao Zhang, Direktorin der Radiologie am First Hospital der Jilin University (China) erfolgreich eine Förderung des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung (CDZ) eingeworben. Gefördert wird ein gemeinsames Forschungsprojekt zur durch Künstliche Intelligenz (AI) unterstützten Diagnose von COVID-19-Infektion im Thorax-CT. In dem Projekt wird ein CT-basierter „Deep Learning“-Algorithmus auf dem Gebiet der AI trainiert und für den klinischen Einsatz validiert. In der Multicenter-Studie analysieren die Forscher CT-Daten aus den Universitäten in Wuhan, Jilin, Ningbo (alle China), Köln, Frankfurt und Heidelberg. In der Radiologie der Uniklinik Köln steht hierzu ein AI-Forschungsteam zu Verfügung, welches unter anderem von Köln Fortune gefördert wird. In weiteren Forschungsprojekten, unter anderem im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten COVID-Verbundprojekts RACOON sowie des Schwerpunktprogrammes der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG; SPP 2177), erfolgen diverse AI-basierte Analysen wie beispielsweise zu Radiomics in Lymphknoten. Das hier geförderte chinesisch-deutsche Kooperationsprojekt wird an der Uniklinik Köln durch weitere Forscher von Philips Research unterstützt. Das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung (CDZ) ist eine als Joint-Venture gegründete Forschungsförderungseinrichtung der DFG und der National Natural Science Foundation of China (NSFC) mit Sitz in Peking (China). Aufgabe des CDZ ist die Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China mit dem Schwerpunkt der Förderung in den Natur-, Lebens-, Ingenieur- sowie den Managementwissenschaften.
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