Andreas Pohl ist neuer Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Weiden5. März 2019 Andreas Pohl (vordere Reihe, 2. v. l.) ist neuer Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Weiden. Neben zahlreichen Chefärzten wurde er auch vom Ärztlichem Direktor Thomas Egginger (vordere Reihe, 1. v. l.) begrüßt. Foto: Kliniken Nordoberpfalz AG Seit 01. März hat die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Weiden mit Dr. Andreas Pohl einen neuen Chefarzt. Nach rund 25 Jahren als Arzt bei der Bundeswehr stellt er sich nun dieser neuen Aufgabe und hat ein klares Ziel: die Prozesse und Abläufe in der Notaufnahme neu zu strukturieren und die ZNA am Klinikum Weiden zu einem patientenorientierten Dienstleister werden zu lassen. Dr. Andreas Pohl ist promovierter Facharzt für Anästhesiologie und verfügt über mehrere weitere medizinische Qualifikationen wie die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, spezielle Anästhesiologie / Intensivmedizin sowie Ärztlicher Leiter Rettungsdienst und OP-Manager. Der 52-Jährige durchlief seine bisherige berufliche Karriere durchgängig bei der Bundeswehr und kann auf die Erfahrung von 16 Auslandseinsätzen (u.a. Afghanistan, Mali, Kosovo, Bosnien-Herzegowina oder Usbekistan) zurückblicken. Zuletzt war er am Bundeswehrkrankenhaus Ulm als Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin tätig, organisierte dort die zentrale interdisziplinäre Notaufnahme und stellte die Schockraum- und Notoperationsversorgung sicher. „Herr Dr. Pohl verfügt über die wesentlichen Schlüsselqualifikationen, die für unsere Zentrale Notaufnahme enorm wichtig sind: Medizinische Fachexpertise, großes organisatorisches Geschick, gepaart mit hoher sozialer Kompetenz, Kommunikations- und Durchsetzungsfähigkeit. Wir freuen uns außerordentlich, dass wir ihn für die Kliniken Nordoberpfalz AG am Klinikum Weiden gewinnen konnten“, erklärt Dr. Thomas Egginger, Ärztlicher Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG. Auch das Chefarzt-Gremium habe sich im Rahmen der Bewerberauswahl einstimmig für Dr. Pohl ausgesprochen, so der Ärztliche Direktor. Dr. Andreas Pohl selbst freut sich auf seine neue Aufgabe am Klinikum Weiden. Mit der neu gebauten Zentralen Notaufnahme und eigenem ärztlichem sowie nicht-ärztlichem Personal würden beste infrastrukturelle Voraussetzungen bestehen, die es jetzt voll auszuschöpfen gelte. „Wir können hier als Team große Ziele verwirklichen und wollen die ZNA als sowohl gegenüber den Patienten als auch gegenüber den Hauptabteilungen im Haus als Dienstleister gestalten“, so der neue Chefarzt der Notaufnahme. Seiner Vorstellung nach müsse ein Patient in der Notaufnahme so umfassend aufgenommen werden, dass die entsprechende Hauptabteilung unverzüglich mit den nötigen weiteren Schritten in der Diagnostik und Behandlung beginnen bzw. diese fortführen könne. Dr. Pohl plant auch, sich möglichst rasch im Rahmen der Einarbeitung bei den entsprechenden Feuerwehren und Rettungsdiensten persönlich vorzustellen, um seine Vorstellungen der Zusammenarbeit darzulegen und die gegenseitigen Erwartungshaltungen auszutauschen. Auch die Einführung sektionsübergreifender Teambesprechungen ist angedacht. „Nur mit einer guten Kommunikation können wir die vorhandenen Problemfelder umfänglich erfassen – intern wie extern. Und darauf werden wir, neben der weiterhin hochmodernen und vollumfänglichen Behandlung unserer Patienten, enormen Wert legen“, betont er.
Mehr erfahren zu: "Schnelltest soll Diagnostik antibiotikaresistenter Bakterien erleichtern" Weiterlesen nach Anmeldung Schnelltest soll Diagnostik antibiotikaresistenter Bakterien erleichtern Die Behandlung Vancomycin-resistenter Enterococcus faecium (VRE) ist besonders schwierig. Ein deutsches Forschungsteam arbeitet deshalb an der Entwicklung eines Schnelltests, der die Resistenzmechanismen des Bakteriums zuverlässig erfassen und die Diagnose vereinfachen […]
Mehr erfahren zu: "Weltweit erste Resuscitation Academy für den Klinikbereich startet in Deutschland" Weltweit erste Resuscitation Academy für den Klinikbereich startet in Deutschland Jährlich kommt es in deutschen Kliniken zu zehntausenden Herz-Kreislauf-Stillständen – mit bislang geringen Überlebenschancen. Das neue iRAD-Programm soll Abläufe verbessern und die Versorgung nachhaltig stärken.
Mehr erfahren zu: "Kinderintensivstation: Mittels Humangenetik seltenen Erkrankungen auf der Spur" Kinderintensivstation: Mittels Humangenetik seltenen Erkrankungen auf der Spur Schneller zur Diagnose, gezielter zur Therapie: Mit dem Projekt AI-LIGHTS will ein interdisziplinäres Team der Medizinische Hochschule Hannover die genetische Diagnostik bei schwerkranken Neugeborenen und Kindern revolutionieren.