Antikörpertherapie gegen Charcot-Leyden-Kristalle als neuer Ansatz bei Asthma4. Juli 2019 Foto: © likoper – Adobe Stock Forscher haben einen neuen Ansatzpunkt in der Asthma Therapie gefunden. Sie fanden heraus das Galektin-10-Proteinkristalle, auch Charcot-Leyden-Kristalle (CLK) genannt, mit Antikörpern markiert und durch die induzierte Immunreaktion aus dem Gewebe entfernt werden konnten. Auch wenn die Kristallisation von Galektin-10 in vivo selten ist, so können sie doch bei chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Asthma auftreten und zur Ausprägung der Symptomatik beitragen. Die Forscher um Frau Dr. Persson fanden zunächst heraus, dass die in in vitro hergestellten und die CLK aus Patienten identisch waren. Wurden die CLK in die Atemwege eingebracht fungierten sie als Adjuvans und vermittelten angeborene und adaptive Immunität. Unkristallisierts Galektin-10 erzeugte hingegen keine Reaktion. Auf die Oberfläche von CLK spezialisierte Antikörper konnten die Auflösung der Kristalle in dem Mucus von Patienten induzieren. Im in vivo Mausmodell konnte sogar die durch die Kristalle induzierte Entzündung, Metaplasie von Becherzellen, Immunglobulin-E-Synthese und Bronchiale Hyperreagibilität umgekehrt werden. Es scheint also ein großes Potential in der Herstellung von Antikörpern gegen kristalline Strukturen in der Behandlung von Asthma und anderen ähnlichen inflammatorischen Erkrankungen zu bestehen.
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