Apogepha hat Geschäftsführung erweitert1. August 2018 Firmensitz der Apogepha in Dresden-Striesen. Foto: Apogepha Arzneimittel GmbH Die Firma Apogepha hat mit einem zweiten Geschäftsführer die Voraussetzungen für die künftige Ausrichtung als Entwicklungs-, Marketing- und Vertriebsunternehmen geschaffen, so das Familienunternehmen in einer Mitteilung. Neben Markus Bauer als Vorsitzenden der Geschäftsführung wurde Dr. Dirk Pamperin als Geschäftsführer bestellt. Pamperin leitete bisher die Geschäftsentwicklung und das internationale Geschäft der Apogepha Arzneimittel GmbH. Mit seiner Berufung in die Geschäftsführung sollen diese Bereiche gestärkt werden, ebenso soll der Fokus auf Digitalisierung gesetzt werden, die nach Überzeugung des Unternehmens im Gesundheitswesen immer größere Bedeutung gewinnt. Darüber hinaus leitet Pamperin den Bereich OTC und das Supply Chain Management. Bauer verantwortet als Vorsitzender der Geschäftsführung die Ressorts Qualität, Finanzen, Personal und zeichnet vor allem für den deutschen Marketing- und Vertriebsbereich verantwortlich. Der zusätzliche Geschäftsführer begann nach dem Chemiestudium 1998 seine Karriere in der pharmazeutischen Industrie bei Apogepha, zunächst in der Qualitätskontrolle. Nach der Übernahme des Projektmanagements wurde er 2002 Koordinator für Forschung und Entwicklung, bis er die Firma 2005 verließ, um bei einem niederländischen Entwicklungsunternehmen für Generika die weltweite Forschung und Entwicklung zu leiten. Seit 2012 ist Pamperin wieder bei der Apogepha Arzneimittel GmbH tätig. Neue Schwerpunkte Nach der Trennung von ihrem Fertigungsstandort werde sich Apogepha als Spezialist und Partner in der Urologie auf die Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln zur Behandlung urologischer Erkrankungen fokussieren, heißt es in der Mitteilung – im verschreibungspflichtigen sowie nicht verschreibungspflichtigen Bereich. Ausgebaut würden die Therapiefelder Funktionelle Urologie, Urologische Infektiologie, Uro-Onkologie sowie die arztgestützte Selbstmedikation und das OTC-Geschäft in der Urologie. Ihren Produktnachschub generiert das Unternehmen aus eigener Entwicklung sowie Einlizenzierungen und Kooperationen. Im Jahr 2017 erwirtschaftete Apogepha einen Gesamtumsatz von circa 40 Millionen Euro, davon circa 30 Prozent im internationalen Geschäft. Apogepha vertreibt ihre Produkte weltweit in 26 führenden Märkten in Kooperation mit ebenfalls auf die Urologie spezialisierten Partnern. Zuletzt wurde in diesem Jahr das aus der eigenen Entwicklung stammende Produkt Mictonorm Uno® in Spanien auf den Markt gebracht. Weitere internationale Markteinführungen seien in Vorbereitung, heißt es abschließend. (Apogepha/ms)
Mehr erfahren zu: "Zukunftssorgen und schwierigen Lebensbedingungen bremsen Kinderwunsch" Zukunftssorgen und schwierigen Lebensbedingungen bremsen Kinderwunsch Eine Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt, dass erstmals seit vielen Jahren der Kinderwunsch gesunken ist, da Zukunftssorgen auf Grund globaler Krisen zugenommen haben. Gleichzeitig sind für Kinderwünsche und […]
Mehr erfahren zu: "Gassen zum BStabG: „Wir werden eine Zäsur in der Versorgung Gesetzlich Krankenversicherter erleben“" Gassen zum BStabG: „Wir werden eine Zäsur in der Versorgung Gesetzlich Krankenversicherter erleben“ Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen, hat das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) auf der KBV-Vertreterversammlung in Berlin scharf kritisiert.
Mehr erfahren zu: "„Die Praxen müssen die Hoheit über ihre Terminorganisation behalten“" „Die Praxen müssen die Hoheit über ihre Terminorganisation behalten“ Eine Digitalisierung, die Praxen entlastet und die Versorgung verbessert, forderte Dr. Sibylle Steiner, Mitglied des Vorstands der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), auf der KBV-Vertreterversammlung in Berlin am 4. September.