ASV für urologische Tumoren offiziell in Kraft27. April 2018 BvDU-Präsident Axel Schroeder ist überzeugt davon, dass die Patienten von der ASV in der Urologie profitieren werden. Foto: BvDU Grünes Licht für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) in der Urologie: Mit dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und dessen Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist die Anlage „1.1 Buchstabe a onkologische Erkrankungen – Tumorgruppe 3: urologische Tumoren“ seit dem 26. April 2018 in Kraft. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen (BvDU) begrüßen die Entscheidung des G-BA, mit der das neue sektorenübergreifende Versorgungsangebot nun wie erwartet im zweiten Quartal 2018 in die Phase der praktischen Umsetzung gehen kann und interdisziplinäre Teams aus Praxis- und Klinikärzten künftig die ambulante hoch spezialisierte und leitliniengerechte Behandlung von Patientinnen und Patienten mit uroonkologischen Erkrankungen mit schweren Verlaufsformen übernehmen können. „Mit diesem Datum ist die ambulante spezialfachärztliche Versorgung jetzt auch praktisch in unserem Fachgebiet angekommen. Urologinnen und Urologen, die an der ASV teilnehmen möchten, können dies ab sofort bei den erweiterten Landesausschüssen der Ärzte (eLA) anzeigen, und nach Ablauf des zweimonatigen Anzeigeverfahrens können die ersten urologischen ASV-Teams ihre Arbeit beginnen und erste Patienten in die ASV aufnehmen“, sagt BvDU Präsident Dr. Axel Schroeder. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Patienten mit schweren Erkrankungen von dem neuen interdisziplinär ausgerichteten Versorgungsangebot an der Schnittstelle zwischen niedergelassenen Fachärzten und Krankenhäusern profitieren werden, denn urologische Krebstherapien werden, besonders mit Blick auf die rasante Entwicklung molekular basierter personalisierter Therapien, immer komplexer und können im Rahmen der ASV bestmöglich eingesetzt werden“, so DGU-Pressesprecher Prof. Christian Wülfing. Auf die Etablierung der ASV bereiten BvDU und DGU ihre Mitglieder bereits seit geraumer Zeit vor. Im Rahmen einer bundesweiten ASV-Informationskampagne, die sich großer Nachfrage erfreut, veranstaltet der Berufsverband in Kooperation mit der Fachgesellschaft insgesamt rund 20 Regionalveranstaltungen, um Urologinnen und Urologen über die Teilnahmemöglichkeiten an der ASV aufzuklären. Nächste Termine sind der 9. Juni in Köln und der 16. Juni in Stuttgart. Auf der Homepage der Urologen informiert die DGU zudem mit einem eigenen Filmbeitrag über die ASV.
Mehr erfahren zu: "Head-to-Head-Test favorisiert Nitrofurantoin gegen unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen" Weiterlesen nach Anmeldung Head-to-Head-Test favorisiert Nitrofurantoin gegen unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen In einer randomisierten, offenen Studie mit vier Therapieregimen gegen unkomplizierte Infektionen der unteren Harnwege (HWI) bei Frauen war Nitrofurantoin die wirksamste Therapie. Die einmalige Gabe von Fosfomycin half am wenigsten. […]
Mehr erfahren zu: "ctDNA schärft Prognose bei neu diagnostiziertem metastasierten Prostatakarzinom" ctDNA schärft Prognose bei neu diagnostiziertem metastasierten Prostatakarzinom Die Prognose beim neu diagnostizierten metastasierten Prostatakarzinom kann sehr unterschiedlich ausfallen. Könnte die dynamische Überwachung per zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) in Verbindung mit dem PSA-Wert und klinischen Parametern die Genauigkeit der […]
Mehr erfahren zu: "Hochrisiko-Prostatakrebs ohne Metastasen: Testosteron als Biomarker für Docetaxel-Zusatz" Hochrisiko-Prostatakrebs ohne Metastasen: Testosteron als Biomarker für Docetaxel-Zusatz Der Testosteron-Wert kann bei ansonsten gesunden Patienten mit nicht metastasiertem Hochrisiko-Prostatakrebs als Biomarker für die Frage dienen, ob Docetaxel zusätzlich zu einer Strahlentherapie (RT) und Androgendeprivationstherapie (ADT) verabreicht werden sollte.