Austria 3R Days 2026 an der Vetmeduni – ein Kongressbeitrag

Foto: © Christopher Klettermayer

Vom 28. bis 30. April 2026 wurde die Veterinärmedizinische Universität Wien zum Treffpunkt der 3R- und NAMs Community. Unter dem Motto „Building Bridges – Bursting Bubbles: Spotlights on 3Rs & NAMs“ diskutierten Forschende, Behördenvertretungen und weitere Stakeholder aktuelle Entwicklungen rund um Replace, Reduce und Refine sowie NAMs (new approach methods) – und setzten neue Impulse für die Praxis.

Eröffnet wurde die Tagung unter anderem von der österreichischen Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und Vetmeduni-Vizerektorin Martina Marchetti-Deschmann. Dabei unterstrichen beide Rednerinnen den Stellenwert von 3Rs und NAMs für qualitativ hochwertige, zukunftsorientierte Forschung. Am Tagungsprogramm wirkte maßgeblich auch Doris Wilflingseder, Professorin für Infektiologie am Ignaz Semmelweis Institut der Vetmeduni, als eine der Hauptorganisatorinnen mit.

Organisiert von der RepRefRed Society und dem Austrian 3R Center stand die Tagung ganz im Zeichen von Austausch, Vernetzung und Umsetzung. So lag der Fokus der Community darin, Brücken zwischen Disziplinen zu schlagen, Denkmuster zu hinterfragen sowie den Dialog zu vertiefen.

Neue Methoden als Motor der Rs

Im Festsaal Vetmeduni reichte das Programm von verbessertem Studiendesign und Statistik über konkrete Refinement-Strategien bis zu Alternativmethoden wie in vitro und in silico. Dabei wurden neue Technologien, insbesondere KI, als Motor der 3Rs hervorgehoben. Ziel war es, praxistaugliche Lösungen für die präklinische Forschung zu stärken und zugleich die wissenschaftliche Qualität zu erhöhen. Die Vetmeduni unterstützt als förderndes Mitglied die Weiterentwicklung der 3Rs und NAMs.

Thematisch beleuchteten die Sessions NAMs und 3Rs in Infektiologie, Onkologie und klinischer Translation. Sie setzten Spotlights auf Refinement und Reduction und adressierten Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Regulierung und Praxis. Ergänzend gab es Industriesessions, „Start-ups in 3Rs und NAMs“ sowie KI-Schwerpunkte. Ein einminütiger Poster Jam und ausgewählte Kurzvorträge präsentierten frische Ideen des wissenschaftlichen Nachwuchses. Intensive Networking-Formate und die starke Beteiligung unterstrichen die Dynamik der 3R-Community.

Thematisch beleuchteten die Sessions NAMs und 3Rs in Infektiologie, Onkologie und klinischer Translation, setzten Spotlights auf Refinement und Reduction und adressierten Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Regulierung und Praxis. Ergänzend gab es Industriesessions, „Start-ups in 3Rs und NAMs“ sowie KI-Schwerpunkte. Ein einminütiger Poster Jam und ausgewählte Kurzvorträge präsentierten frische Ideen des wissenschaftlichen Nachwuchses. Intensive Networking-Formate und die starke Beteiligung unterstrichen die Dynamik der 3R-Community.