Auszeichnung für Greifswalder Nachwuchsforscher27. Juli 2018 Florian Siegerist während des Lindau Nobel Laureate Meetings. Foto: Christian Flemming/Lindau Nobel Laureate Meetings Der Greifswalder Medizinstudent und Nachwuchswissenschaftler Florian Siegerist wurde für eine Ideenskizze zu einem wissenschaftlichen Start-up-Unternehmen mit einem Preis in Höhe von 10.000 Euro ausgezeichnet. Er durfte sein Projekt auf dem „Bayer Open Science Startup Pitch“ während des 66. Nobelpreisträgertreffens in Lindau am Bodensee (24. bis 29. Juni 2018) präsentieren. Der Nachwuchsforscher ist Doktorand am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universitätsmedizin Greifswald. Für den „Bayer Open Science Startup Pitch“ in Lindau wurden aus den eingereichten Ideenskizzen elf für die Vorstellung ausgewählt. Auch Florian Siegerist erhielt wie alle anderen sechs Minuten Zeit, um seine Ideenskizze „PEMP Your Kidney – Rapid Evaluation of Kidney Morphology” zu präsentieren. Daran schlossen sich fünf Minuten Diskussion mit der Jury an. Mit einer universitären Ausgründung soll die Diagnose von Nierenerkrankungen von Patienten verbessert und gleichzeitig ein neuartiges Werkzeug für die Nierenforschung entwickelt werden. „Mit dieser Methode sind wir in der Lage, deutlich schneller und präziser als bisher die Struktur von Gewebeproben der Nieren zu beurteilen. Außerdem wird sie uns helfen, bessere Medikamente zur Behandlung von Nierenerkrankungen zu entwickeln. Immerhin leidet weltweit jeder Zehnte an einer Nierenerkrankung“, so Florian Siegerist. In Greifswald freute man sich ebenfalls sehr über den Preis; Florian Siegerist gehört dort zum Team NIPOKA, das ein Verfahren zur schnellen, exakten und quantitativen Bestimmung der Funktionsfähigkeit der Niere mit Hilfe der Superresolution-Mikroskopie als Dienstleistung anbieten will. „Nach dem Erfolg beim Ideenwettbewerb UNIQUE der Universität Greifswald ist dies ein weiterer Erfolg für das Team NIPOKA. Wir freuen uns, dass Herr Siegerist mit dem neuen Verfahren zur Nierendiagnostik und dem darauf aufbauenden Vermarktungskonzept auch auf nationaler und internationaler Ebene eine hochkarätig besetzte Jury überzeugen konnte“, so die Professorin Nicole Endlich.
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