Berufsverband der Frauenärzte kritisiert Krebsfrüherkennungs-Programm3. Dezember 2019 Foto: Deborah Huveldt/Pixabay Der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) hat das vom Bundesgesundheitsminister vorgelegte Krebsfrüherkennungs-Programm des Bundesgesundheitsministeriums scharf kritisiert. Grundlegende Fragen zum neuen Krebsfrüherkennungs-Programm blieben seiner Ansicht nach ungeklärt. Das Programm soll eigentlich ab das Jahr 2020 starten. In einem offenen Brief wendet sich der BVF nun an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und bittet um Aufschub, damit wichtige Aspekte vorab geklärt werden können. Ungeklärt seien vor allem Fragen rund um die spezielle Untersuchung, die ab Januar regelmäßig bei einem auffälligen Zellabstrich und oder HPV-Test durchgeführt werden soll. Hierfür sollen Vagina und Gebärmutterhals mit einem Kolposkop untersucht werden. Allerdings bedarf es hier eine gesonderte Qualifikation. Nach Angaben des BVF gebe es aber zu wenige mit dieser Qualifikation. Er befürchtet nun, dass dadurch lange Wartezeiten entstehen könnten. Darüber hinaus sei ebenfalls noch nicht geklärt worden, wie und in welchem Maße die Gesetzlichen Krankenkassen die Untersuchungen honorieren.
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