Biologische Therapie der Psoriasis hilft bei Herzkranzgefäßentzündungen19. August 2019 Foto: © natara – Adobe Stock Die Ergebnisse einer neuen Kohortenstudie zeigten jetzt an 134 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis, dass die biologische Therapie mit einer signifikanten Abnahme der Entzündung der Herzkranzgefäße assoziiert war. Psoriasis ist eine chronisch entzündliche Hautkrankheit, die mit einer erhöhten Belastung der Herzkranzgefäße und kardiovaskulären Ereignissen einhergeht. Es wurde bereits zuvor festgestellt, dass sich die biologische Therapie der Psoriasis positiv auf luminale koronare Plaque auswirkt. Es ist jedoch unklar, ob diese Assoziationen durch direkte entzündungshemmende Wirkungen auf die Koronararterien zurückzuführen sind. Die Autoren bewerteten ihre Ergebnisse anhand des „Fat attentuation index“ (FAI), der eine auf Computertomographie basierende, neuartige, nicht-invasive Bildgebungstechnik darstellt, die eine direkte Visualisierung und Quantifizierung von koronaren Entzündungen mithilfe der differentiellen Kartierung von Dämpfungsgradienten in perikoronarem Fett ermöglicht. Der FAI bewertet die mit kardiovaskulären Outcomes assoziierte Entzündung der Herzkranzgefäße und eignet sich demnach zur Nachverfolgung der Reaktion der Koronararterien auf Interventionen. Im Rahmen der Studie konnten die Wissenschaftler mit dem FAI eine signifikante Abnahme der Entzündung der Herzkrankgefäße unter biologischer Therapie nachweisen. Im Detail zeigte sich bei Patienten mit biologischer Therapie innerhalb eines Jahres ein verringerter FAI wohingegen bei Patienten, die keine biologische Therapie erhielten, nach einem Jahr keine Veränderung des FAI festgestellt werden konnte.
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