Burkhard Becher erhält Sobek-Forschungspreis6. Dezember 2019 Prof. Burkhard Becher (Foto: Universität Zürich) Prof. Burkhard Becher von der Universität Zürich erhält den Forschungspreis 2019 der Roman, Marga und Mareille Sobek-Stiftung. Der Preis ist mit 100.000 Euro der europaweit höchstdotierte Preis für MS-Grundlagenforschung. Die Forschungsgebiete von Prof. Burkhard Becher reichen von der MS-Immunologie bis hin zu grundlegenden Fragen der Myelinschädigung, zur Rolle von verschiedenen Immunzellen und deren Regulation und den komplexen Zytokin-Netzwerken bei Hirnentzündungen. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse sind von unmittelbarer Relevanz für das aktuelle Verständnis der Immunpathologie der MS als entzündlicher Hirnerkrankung und haben richtungsweisende Bedeutung für Ansätze zur molekularen Therapie der Zukunft. Der gebürtige Kölner ist an mehreren europäischen Universitäten als Partner und Ausbilder eingebunden, ebenso in internationale Fachgesellschaften und Gutachtergremien. Im Jahr 2004 hatte der 50-jährige Biologe bereits den Sobek-Nachwuchspreis erhalten. Die Sobek-Stiftung verleiht ihren Forschungspreis auf Vorschlag eines wissenschaftlichen Beirates in Zusammenarbeit mit der AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., und der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. (DMSG). Die Schirmherrschaft für die Preisverleihung hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg.
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