BVF wehrt sich gegen Diskreditierung von Frauenärzten17. Oktober 2018 Bild: © robert6666 – fotolia.com Die Vertreterversammlung des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) hat am 12.10.2018 die Resolution “Frauenärzte sind keine Auftragsmörder!” beschlossen. In Deutschland sei der Schwangerschaftsabbruch gesetzlich geregelt und biete Frauen und Ärzten Rechtssicherheit, heißt es in der Resolution. Ärzte in Deutschland hätten den Auftrag, unter definierten Voraussetzungen ihren Patientinnen in einer Schwangerschaftskonfliktsituation zu helfen. Der BVF ist über die Gleichsetzung des legalen und medizinisch sachgerecht durchgeführten Schwangerschaftsabbruches mit einem Auftragsmord durch Papst Franziskus vom 10.10.2018 empört. Mit der Äußerung des Papstes, eine Schwangerschaft abbrechen zu wollen sei „wie einen Auftragsmörder zu mieten, um ein Problem zu lösen“, würden hilfesuchende Frauen kriminalisiert und Ärzte mit Mördern gleichgesetzt. Glaubenspolitische Aussagen gerade im Hinblick auf die katholische Lehre dürften hilfesuchende Frauen und Ärzte nicht kriminalisieren. Die gesamte Resolution: http://www.bvf.de/presse_info.php?r=2&m=0&s=0&artid=576
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