Charité beruft Benjamin O’Brien als Professor für Anästhesiologie mit Schwerpunkt Kardioanästhesie4. November 2020 Willkommen an der Charité: Prof. Dr. Benjamin O’Brien. © Schellhardt/Charité Prof. Dr. Benjamin O’Brien hat zum 1. November die W3-Professur für Anästhesiologie mit Schwerpunkt Kardioanästhesie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen. Damit verbunden ist die Leitung der zukünftigen Klinik für Kardioanästhesiologie und Intensivmedizin der Charité. Zugleich ist Prof. O’Brien Leitender Arzt der Klinik für Kardioanästhesiologie und Intensivmedizin am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB). Der gebürtige Bonner mit irischer, deutscher und britischer Staatsangehörigkeit wechselt von der Themse an die Spree: Zuletzt war er in London Direktor der Klinik für Perioperative Medizin des St Bartholomew’s Hospital und Stellvertretender Direktor des Barts Heart Centre. Zudem war er in der ersten Phase der COVID-19-Epidemie in der britischen Hauptstadt als Clinical Director maßgeblich am Aufbau des Nightingale Hospital, einer 1.500 Betten umfassenden Intensivstation in einer Messehalle, beteiligt. Mit der Charité-Professur übernimmt der 47-Jährige die Ausgestaltung des Fachbereichs Kardioanästhesiologie und Intensivmedizin in Forschung und Lehre. Seine klinische Expertise bringt er in die medizinische Versorgung und als Direktor der Klinik für Kardioanästhesiologie und Intensivmedizin mit ein. Diese versorgt in Partnerschaft mit den Kliniken für Herz- Thorax- und Gefäßchirurgie sowie den kardiologischen Kliniken die Patientinnen und Patienten vor, während und nach Operationen und interventionellen Eingriffen sowie bei akuten Notfällen. Die Berufung von Prof. O’Brien ist zudem ein weiterer Schritt zum gemeinsamen Herzzentrum von Charité und DHZB, das die universitäre Herz-Kreislaufmedizin in Berlin im Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) bündeln wird. Mit dem DHZC wird ein europaweit führendes Herzzentrum geschaffen, das in Versorgung, Forschung und Lehre international Maßstäbe setzen wird. Ab 2021 soll dafür auch ein Neubau am Campus Virchow-Klinikum mit rund 350 Patientenbetten, modernsten OP-Sälen, Laboratorien und Hybrid-Eingriffsräumen entstehen. Prof. O’Brien hat 2013 an der Charité habilitiert und freut sich auf die Rückkehr nach Deutschland und die neuen Aufgaben in Berlin: „Die Gestaltung des Deutschen Herzzentrums der Charité birgt große Chancen, die wir gemeinsam nutzen wollen – zum Vorteil der Patientinnen und Patienten, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und aller beteiligten klinischen und akademischen Institutionen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Charité, des DHZB und allen weiteren klinischen und wissenschaftlichen Institutionen.“
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