Chatbot für Parkinson-Patienten und Angehörige gestartet14. November 2025 Der neue KI-Chatbot der Parkinson Stiftung bietet 24/7 geprüfte Informationen zu Symptomen, Diagnose und Therapie der Parkinson-Krankheit für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte. (Bild: © Parkinson Stiftung) Die Parkinson Stiftung hat den digitalen Chatbot jAImes vorgestellt. Er bietet rund um die Uhr geprüfte Informationen zu Symptomen, Diagnose und Therapie der Parkinson-Krankheit für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte. Die Diagnose Parkinson wirft viele Fragen auf. Viele Erkrankte und ihre Familien suchen Antworten im Internet, stoßen dabei aber schnell auf widersprüchliche oder unverständliche Quellen. Zwischen Fachjargon und Halbwissen bleibt häufig mehr Unsicherheit als Klarheit. Hier setzt der neue Chatbot jAImes der Parkinson Stiftung an: Er macht wissenschaftlich fundiertes Wissen jederzeit und für alle zugänglich. Parkinson gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen und ist zugleich hochkomplex. Wer betroffen ist, steht nicht nur vor medizinischen, sondern auch vor ganz praktischen Fragen: Welche Therapien gibt es? Was bedeutet die Diagnose für den Alltag? Wo finde ich verlässliche Informationen? Verlässliche Informationen statt eigener Internetsuche Mit dem Chatbot jAImes steht nun ein digitales Angebot zur Verfügung, das sowohl Betroffene als auch Fachkräfte unterstützt. Der Chatbot basiert auf KI-Technologien und kombiniert eine kuratierte Wissensdatenbank mit Sprachmodellen. Die Antworten stammen dabei aus geprüften Materialien der Stiftung und einschlägiger Fachliteratur. Das System ist so gestaltet, dass die Informationen verständlich aufbereitet werden und sich an unterschiedliche Nutzergruppen richten, darunter Menschen mit Parkinson, Angehörige, Pflegekräfte, Ärzte und Forschende. Außerdem können Nutzer freiwillig Angaben zu Alter, Krankheitsbeginn oder Therapien machen, um individuellere Hinweise zu erhalten – jAImes speichert keine sensiblen Daten. Neutralität ist für die Parkinson Stiftung dabei ein zentrales Prinzip: Es gibt keine Werbung und keine versteckten Interessen. Breites Informationsangebot für unterschiedliche Zielgruppen Der Chatbot jAImes bietet verständliche Erklärungen zu Symptomen, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten – von Medikamenten bis zu Physio-, Ergo- oder Logotherapie. Familienangehörige finden Orientierungshilfen, praktische Tipps für den Alltag und Antworten auf typische Fragen der Betreuung. In der Pflege erleichtert der Chatbot den Zugang zu kompakten Informationen zu Versorgung, Kommunikation und Umgang mit herausfordernden Situationen. Der Parkinson Stiftung zfolge wird die Wissensbasis kontinuierlich aktualisiert und bei Bedarf erweitert. Ziel ist es, jAImes langfristig als verlässliche, neutrale und jederzeit zugängliche Informationsquelle bereitzustellen. „Unser Chatbot ersetzt nicht den Arztbesuch, sondern ergänzt die medizinische Betreuung durch verlässliche Erstinformationen“, erklärt Prof. Jens Volkmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.
Mehr erfahren zu: "Zucker in der frühen Entwicklung könnte das spätere Demenzrisiko beeinflussen" Zucker in der frühen Entwicklung könnte das spätere Demenzrisiko beeinflussen Ein geringerer Konsum von Zucker während der Schwangerschaft sowie in den ersten ein bis zwei Lebensjahren könnte mit einem niedrigeren Demenzrisiko und einem späteren Krankheitsbeginn verbunden sein. Darauf weist eine […]
Mehr erfahren zu: "Neue Erkenntnisse zur Planung und Steuerung von Bewegungen im Gehirn" Neue Erkenntnisse zur Planung und Steuerung von Bewegungen im Gehirn Welche Neuronen im Gehirn steuern wie Bewegungen? Das haben Forschende aus Neurowissenschaften und KI im interdisziplinären Forschungszentrum BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg untersucht.
Mehr erfahren zu: "Biomarker gibt Hinweise auf schleichendes Fortschreiten bei Multipler Sklerose" Biomarker gibt Hinweise auf schleichendes Fortschreiten bei Multipler Sklerose Moderne Therapien können Schübe bei Multipler Sklerose (MS) heute wirksam verhindern. Dennoch kann die Erkrankung auch ohne Schübe fortschreiten. Ein neuer blutbasierter Biomarker könnte helfen, diesen Krankheitsverlauf und den Behandlungserfolg […]