COVID-19: Fäkal-orale Übertragung ist möglich17. März 2020 Foto: © thodonal/Adobe Stock In zwei neuen Artikeln, die kürzlich in „Gastroenterology“ veröffentlicht worden sind, beschreiben Forscher aus China die Auswirkungen des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 auf den Verdauungstrakt. Demnach leidet ein erheblicher Teil der betroffenen Patienten an Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen und/oder abdominalen Beschwerden, bevor bei ihnen respiratorische Symptome auftreten. Die Forscher empfehlen, Patienten mit solchen anfänglichen gastrointestinalen Symptomen zu überwachen, um eine frühere Diagnose von COVID-19 sowie eine entsprechende Isolierung und Intervention zu ermöglichen. Im Stuhl von Patienten mit Coronavirus-Verdacht könne virale RNA nachweisbar sein. Eine virale gastrointestinale Infektion und eine mögliche fäkal-orale Übertragung könnten auch nach einer viralen Clearance in den Atemwegen anhalten, schreiben die Autoren. Diesen Infektionsweg gelte es zu verhindern, um die Verbreitung des Virus zu weiter einzudämmen.
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