Deutscher Olympischer Sportärztekongress startet in Hamburg23. Mai 2018 Bild: © elaborah, Fotolia.com Zum ersten Mal findet in Deutschland ein Olympischer Sportärztekongress statt. Vom 24. bis 26. Mai tauschen sich in Hamburg rund 1000 Sportmediziner, Wissenschaftler, Orthopäden, Kinderärzte, Chirurgen, Neurologen, Kardiologen, Internisten und Therapeuten aus 18 Ländern über neueste Erkenntnisse aus. Im Mittelpunkt steht der sporttreibende Mensch – nicht nur im Leistungs-, sondern vor allem im Freizeitsport. Die Mediziner und Wissenschaftler wollen einen ganzheitlichen Ansatz in der Versorgung von Sportlern. Dabei geht es nicht nur um kaputte Bänder, Sehnen und Gelenke. Sondern auch um Ernährung, Stoffwechsel, Herz-Kreislaufsystem, physiologische und neurologische Mechanismen und die Psyche bis zum optimalen Training nach neuester Wissenschaft. Viele neue Studien werden vorgestellt. Themen sind zum Beispiel: “Kopfbälle – Risiko fürs Gehirn?”, “Ist Barfußlaufen gesund?”, “Nach OP: Wird mein Knie wieder fit für den Sport?”, “Wie viel Sport ist gut für Herz-Kreislaufpatienten?”, “Training ohne Kohlenhydrate – Mythos oder bessere Leistung?”, “Programm an Schulen: Mehr Ausdauer, weniger fettleibige Kinder”, “Wie genau sind Trackingsysteme im Sport?”, “Plötzlicher Herztod bei jungen Sportlern – Studie zu besseren Sporttauglichkeitsuntersuchungen für Kinder”, “Kreuzbandriss – Einbahnstraße in die Arthrose?”, “Risikofaktoren von Freizeitsportlern”, “Von Luftbefeuchtung bis zur eigenen Matratze – was Olympioniken brauchen, um fit zu sein”. Veranstalter des Kongresses sind die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP)und die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS). Viele Mediziner aus den Reihen beider Verbände standen hinter den olympischen Kulissen von Pyeongchang den deutschen Sportlern zur Seite. Schlagworte sind die personalisierte Medizin im Sport, neue Diagnostik und neue Therapien, kardiale Bildgebung, Muskelaufbau und Muskelerhalt, sowie das Sitzen als Risikofaktor. Diskutiert werden auch Sporttherapien bei Tumorerkrankungen, der Konsum von Schmerzmitteln und die Sportmedizin für Kinder- und Jugendliche. Zum Erhalt einer optimalen Gesundheit werden die Prozesse im Körper des Sportlers bis hin zur molekularen und Zell-Biologie durchleuchtet.
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