Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2020 in Leipzig3. Dezember 2019 Senior woman with her doctor of geriatrics showing her the lab results of the latest test on a tablet pc. Der Deutsche Schmerz- und Palliativtag findet 2020 ausnahmsweise in Leipzig statt Frankfurt am Main statt und setzt die schmerzmedizinische Versorgung älterer Menschen in den Fokus. Im kommenden Jahr findet der Deutsche Schmerz- und Palliativtag erstmalig in Leipzig statt. Bisher war der Kongress-Standort traditionell Frankfurt a.M. Aufgrund von Umbauarbeiten in der Messe Frankfurt kann aber erst der Schmerz- und Palliativtag 2021 wieder dort stattfinden. Schwerpunktthema des Kongresses im kommenden Jahr ist die schmerzmedizinische Versorgung älterer Menschen. Hier sieht der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS), der in jedem Jahr den praxisnahen Kongress organisiert, Fortbildungsbedarf. Vom 19. bis 21. März 2020 findet im Congress Center Leipzig der Schmerz- und Palliativtag statt. Voraussichtlich rund 2.000 Ärzte, Physiotherapeuten, Apotheker und Pflegekräfte aus ganz Deutschland werden den Kongress nutzen, um sich praxisnah fortzubilden. Im Fokus der schmerzmedizinischen Fortbildung steht der ältere Patient. In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie e.V. (DGG) wird es daher ein gemeinsames Curriculum sowie einen Thementag zu “Schmerzen im Alter” geben, an dem die Teilnehmer sich über aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung sowie neue Entwicklungen in der Praxis informieren können. “Ältere Patienten mit chronischen Schmerzen sind häufig multimorbide. Das stellt die Behandler vor besondere Herausforderungen”, sagt Dr. Thomas Cegla, einer der Kongresspräsidenten, Vizepräsident der DGS und Chefarzt der Schmerzklinik Wuppertal. Gerade aufgrund der demografischen Veränderungen sei der Umgang mit älteren Schmerzpatienten eine zunehmend wichtige Aufgabe. Wechselwirkungen beachten Häufige Begleiterkrankungen, die Behandler berücksichtigen müssen, sind z. B Depressionen, Schlafstörungen, Demenz, Osteoporose, Morbus Parkinson, Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Zoster Neuropathie, Gerinnungsstörungen und Obstipation. Eine der zentralen Fragestellungen des Schmerz- und Palliativtags im kommenden Jahr ist daher: Wie können wir unsere multimodalen Therapiekonzepte für den älteren Patienten adaptieren? “Nicht für jeden älteren Patienten sind die Möglichkeiten der Aktivierung, insbesondere des Bewegungsapparates umsetzbar. Oft stehen Wechselwirkungen von Medikamenten oder ihre Nebenwirkungen, manchmal auch die Unbehandelbarkeit von progredienten Erkrankungen im Weg”, so Dr. Johannes Horlemann, ebenfalls Kongresspräsident des Schmerz- und Palliativtages 2020, Präsident der DGS sowie Leiter des regionalen Schmerzzentrums Kevelaer.
Mehr erfahren zu: "Schleswig-Holstein: Uniklinikum behandelte bereits 1200 Menschen mit E-Scooter-Unfällen" Schleswig-Holstein: Uniklinikum behandelte bereits 1200 Menschen mit E-Scooter-Unfällen Jeder sechste Unfall mit E-Scootern steht unter Alkoholverdacht – und junge Männer sind besonders häufig betroffen. Was steckt hinter dem Anstieg der Notfälle in Kiel und Lübeck?
Mehr erfahren zu: "Zi-Trendreport: Weiter hohe Nachfrage nach Psychotherapie" Zi-Trendreport: Weiter hohe Nachfrage nach Psychotherapie Bei insgesamt weitgehend konstant gebliebener Inanspruchnahme der ambulanten Versorgung hat die Zahl der Behandlungsfälle in Psychotherapie und Psychiatrie im Jahr 2025 deutlich zugenommen. Weniger Fälle haben hingegen Kinder- und Jugendärzte behandelt. Das geht […]
Mehr erfahren zu: "Experimentelle Studie zu Rebound-Schmerzen: Keine Hinweise auf Hypersensitivität nach Nervenblockade" Experimentelle Studie zu Rebound-Schmerzen: Keine Hinweise auf Hypersensitivität nach Nervenblockade Rebound-Schmerzen sind ein bekanntes Phänomen nach einem chirurgischen Eingriff unter einer peripheren Nervenblockade. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie sprechen gegen die Vermutung, dass der Rebound-Schmerz auf eine Hypersensitivität durch die […]