DFG verlängert Förderung der Forschungsgruppe SOMACROSS12. Mai 2026 Foto: © wladimir1804/stock.adobe.com Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Forschungsgruppe FOR 5211 „Persistent SOMAtic Symptoms aCROSS Diseases“ (SOMACROSS) für weitere vier Jahre mit rund fünf Millionen Euro. Auch die MSH Medical School Hamburg ist an der zweiten Förderphase maßgeblich beteiligt: Prof. Meike Shedden-Mora leitet gemeinsam mit Prof. Tobias B. Huber (UKE) das Projekt SOMA.CK.2. Sprecher der Forschungsgruppe ist Prof. Bernd Löwe, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Das Teilprojekt untersucht personalisierte, mechanismusbasierte psychologische Interventionen für Patienten mit chronischer Nierenerkrankung. Chronische Nierenkrankheit im Fokus In der ersten Förderphase identifizierten die Forschenden zentrale biopsychosoziale Mechanismen und Risikofaktoren, die dazu beitragen, dass akute körperliche Beschwerden – etwa Müdigkeit, Juckreiz oder gastrointestinale Symptome – chronisch werden. Diese sogenannten persistierenden somatischen Symptome stellen für viele Betroffene eine erhebliche Belastung dar. Aufbauend auf den bisherigen Erkenntnissen sollen in der zweiten Förderphase die zugrunde liegenden Mechanismen gezielt therapeutisch adressiert werden. Im Fokus stehen dabei unter anderem dysfunktionale Symptomerwartungen. Ziel der Forschungsgruppe ist es, wirksame, personalisierte und Mechanismus basierte Behandlungsansätze zu entwickeln und langfristig die Versorgung von Patienten mit persistierenden somatischen Symptomen zu verbessern. Die Beteiligung der MSH unterstreicht die starke Forschungsaktivität der Hochschule im Bereich Klinische Psychologie und Psychotherapie sowie die enge Zusammenarbeit mit renommierten universitätsmedizinischen Partnern.
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