DGU ernennt zwei neue korrespondierende Mitglieder27. September 2018 DGU-Präsident Paolo Fornara und Hisham Hammouda (v.l.) mit der Ehrungsurkunde. Foto: Schmitz Mit zwei Urologen aus Italien und Ägypten hat die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) bei ihrem 70. Kongress in Dresden zwei Pioniere in Laparoskopie und Nierentransplantation als korrespondierende Mitglieder aufgenommen. Prof. Guglielmo Breda, Bassano del Grappa/Italien, und Prof. Hisham Hammouda, Assiut/Ägypten, sind beim 70. DGU-Kongress zu korrespondierenden Mitgliedern der Fachgesellschaft ernannt worden. Breda war von 1984 bis 2011Chefarzt der Klinik für Urologie des Klinikums „San Bassiano“ in Bassano del Grappa. Er führte die erste laparoskopische Nephrektomie in Italien und mehr als 250 Fortbildungsveranstaltungen durch. Wie DGU-Präsident Prof. Paolo Fornara bei der Übergabe der Auszeichnung betonte, etablierte Breda in einer feindlichen „Hexenjagdatmosphäre“ das minimalinvasive Verfahren der Laproskopie und baute die Stadt in Venetien (Nordostitalien) zu einem Lehrzentrum dafür aus. Hammouda ist seit 2011 Direktor der Universitätsklinik für Urologie und des Nierentransplantationszentrums der Universität Assiut in Oberägypten, auf halbem Wege zwischen Luxor und Kairo. Die Schwerpunkte des Vorstandsmitgliedes derÄgyptischen Gesellschaft für Urologie sind Kinderurologie, kontinente Harnableitungsformen und die Nierentransplantation. Hammouda ist Gründer und verantwortlicher Leiter des Transplantationsprogrammes der Universität Assiut. Er organisierte und führte mehr als 150 Fortbildungsveranstaltungen persönlich durch. (ms)
Mehr erfahren zu: "Klappt die Vier-Wochen-Operation für stabile Kassenbeiträge?" Klappt die Vier-Wochen-Operation für stabile Kassenbeiträge? Die stark steigenden Kosten für die medizinische Versorgung sollen gebremst werden. Dafür macht sich die Koalition jetzt konkret an ein Gesetz. Kommt es durch und im straffen Zeitplan ans Ziel?
Mehr erfahren zu: "Neues Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am Universitätsklinikum Dresden" Neues Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am Universitätsklinikum Dresden Ein neues Beckenbodenzentrum am Universitätsklinikum Dresden (UKD) vereint mehrere medizinische Disziplinen für die Behandlung von Kontinenzstörungen.
Mehr erfahren zu: "Apothekenreform passiert Bundesrat" Apothekenreform passiert Bundesrat Schneller an wichtige Arznei: Apotheken dürfen künftig bei Dauermedikamenten ohne Rezept aushelfen. Außerdem dürfen sie neue Leistungen anbieten: von der Tetanus-Impfung bis zur Blutabnahme.