Diabetes und Adipositas erhöhen das Risiko des Wiederauftretens von Leberkrebs7. Oktober 2024 Foto: © PIC4U/stock.adobe.com Laut einer neuen Studie der Osaka Metropolitan University’s Graduate School of Medicine, Japan, steht das Wiederauftreten eines hepatozellulären Karzinoms steht im Zusammenhang mit Adipositas und Diabetes. Das hepatozelluläre Karzinom, eine Form von Leberkrebs, die mit Hepatitis-Infektionen in Verbindung gebracht wird, ist dafür bekannt, dass es nach der Entfernung des Krebses eine hohe Rückfallquote aufweist. Jüngste Fortschritte in der antiviralen Therapie haben die Zahl der betroffenen Patienten verringert, aber Adipositas und Diabetes sind Faktoren für die Prävalenz des hepatozellulären Karzinoms, schreiben die Autoren. Die Auswirkungen dieser Faktoren auf das Überleben der Patienten und das Wiederauftreten des Krebses sind jedoch noch unklar, heißt es weiter. Um Erkenntnisse zu gewinnen, analysierte das Forschungsteam von Dr. Hiroji Shinkawa den Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus, Adipositas und postoperativen Ergebnissen bei 1644 Patienten mit hepatozellulärem Karzinom, die sich einer Leberresektion unterzogen. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift „Liver Cancer“ veröffentlicht. Ergebnisse der Untersuchung Die Ergebnisse zeigten, dass das Risiko eines erneuten Auftretens nach zwei Jahren postoperativ bei komorbider Adipositas etwa 1,5-mal und bei Diabetes mellitus 1,3-mal höher war. Darüber hinaus war das Risiko eines erneuten Auftretens nach fünf Jahren postoperativ 3,8-mal höher bei komorbider Adipositas und 2-mal höher bei komorbidem Diabetes allein. „Diese Studie soll einen Beitrag zur Früherkennung eines Krebsrezidivs und zur Entwicklung geeigneter Behandlungsstrategien leisten“, betont Shinkawa. „Da das Risiko eines späten Wiederauftretens bei Leberzellkarzinomen mit komorbider Adipositas und Diabetes höher ist, ist die Kontrolle von Adipositas und Diabetes eine wichtige Behandlungsstrategie für Leberzellkarzinome“, sagt er abschließend.
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