„Disruptive Veränderungen“ – Berufspolitik beim 76. DGU-Kongress24. September 2024 “Disruptive Veränderungen” prägen die Gesundheitspolitik in diesem und den kommenden Jahren aus Sicht der BvDU. Grafik: 9Thaweekiat – stock.adobe.com Der Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU) kündigt eine Reihe von berufspolitischen Veranstaltungen im Rahmen des 76. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) vom 25.-28.09.2024 in Leipzig an. „Disruptive Veränderungen in der Gesundheitspolitik Deutschlands erfordern mehr als je zuvor Berufspolitik, um die Forderungen der Urologinnen und Urologen in Klinik und Praxis deutlich zu machen“, heißt es in einer aktuellen BvDU-Mitteilung zum Kongress. Kurz vor der Jahrestagung erneuert der Berufsverband seine Forderung einer tragfähigen Finanzierung und der Entbudgetierung über alle Fachgruppen hinweg. Für Kliniken und Praxen müssten ebenfalls tragfähige Lösungen geschaffen werden für die Ambulantisierung, eine sinnvolle Digitalisierung, weniger Bürokratie und mehr Weiterbildung in den Praxen. „Die bisher desaströs angegangenen notwendigen Reformen müssen in Einbeziehung aller Beteiligten auf einen für alle gangbaren Weg gebracht werden“, fordert der BvDU. Ein bedeutendes Thema ist für den Berufsverband die Förderung des ärztlichen und nichtärztlichen Nachwuchses sowie insbesondere der Frauen in der Urologie. Hierzu stehe der BvDU in engem Austausch mit der DGU und der Organisation der Assistenzärzte in der Urologie (German Society of Residents in Urology, GeSRU), um die Sichtweise und die Anforderungen junger Mediziner zu integrieren. Das Weiterbildungscurriculum (WECU) sei ein Beispiel für die gemeinsame Zusammenarbeit aller drei Verbände. Für den 26.09. kündigt der BvDU im Lunchseminar „BvDU meets GeSRU“ „spannende Diskussionen“ mit jungen Urologen bei der Fragestellung „Der geriatrische Super-Gau“ an (Raum 8 / Ebene 2, 13:00–14:00 Uhr). Am 27.09. widmet sich das diesjährige Berufspolitische Forum unter dem Thema „Ökonomisierung der Medizin und Nachhaltigkeit“ (Saal A / Ebene 0, 10:00–11:30 Uhr) der Bedeutung der ökonomischen Zwänge aus Sicht der Medizin, aus Sicht der Selbstverwaltung und aus Sicht der Ökonomen. Es soll diskutiert werden, wie mögliche Lösungen aussehen könnten. Am 28.09. bietet der BvDU für junge Urologen ein Niederlassungsseminar mit dem Titel „Erfolgreich in die Niederlassung – Selbständigkeit oder angestellte ambulante Tätigkeit“ an( Raum 10 / Ebene 2, 08:30–10:30 Uhr). Hier sollen die Teilnehmer fachliche und rechtliche Voraussetzungen, alles zur Abrechnung mit gesetzlicher und privater Krankenversicherung, mögliche Praxisformen, Personalführung und Praxismanagement erfahren. Tipps und Tricks sollen Stolpersteine auf dem Weg in die Niederlassung wegräumen. Der BvDU-Stand ist im Leipziger Kongresszentrum im Messehof auf Ebene 0 zu finden. „Wir freuen uns auf einen guten gemeinsamen Kongressverlauf, spannende Vorträge, Anregungen für die eigene Arbeit in Klinik und Praxis und auf einen intensiven engen berufspolitischen Austausch mit Ihnen“, so der BvDU. (BvDU/ms)
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