DKOU 2024: Ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten28. Oktober 2024 Bild, KI-generiert: Robert – stock.adobe.com Der DKOU ist das Event, auf dem jedes Jahr hervorragende Wissenschaft und Personen von den Fachgesellschaften und dem Berufsverband im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie geehrt werden. Im Folgenden eine Auswahl von ausgezeichneter Wissenschaft. Auszeichnungen der DGOU Über das Stipendium Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik 2024 der DGOU durfte sich Dr. Nils Meißner von den Sana Kliniken Sommerfeld in Kremmen freuen. Das mit 10.000 Euro von der Aesculap AG (B.Braun) geförderte Stipendium erhielt der Mediziner für sein Forschungsvorhaben an der Mayo Clinic, Rochester, USA zum Thema „Von der präklinischen Forschung zur klinischen Anwendung: Entwicklung eines intraartikulären Maus-Arthrofibrosemodells und klinische Versorgungsaspekte bei Arthrofibrosepatienten“. Nils Meißner (3. von l.) erhielt das Stipendium Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik (Foto: © Intercongress) Den mit 5000 Euro dotierte DGOU-Preis zur Förderung der Grundlagenforschung 2024 erhielt PD Dr. habil. Cora Rebecca Schindler vom Klinikum der Goethe-Universität Frankfurt/Main für ihre Arbeit „Identification of novel blood-based extracellular vesicles biomarker candidates with potential specificity for traumatic brain injury in polytrauma patients“. Ein weiterer DGOU-Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung 2024, gefördert durch die m&i-Klinikgruppe Enzensberg in Höhe von 5000 Euro ging an Dr. phil. Christoph Egen, Klinik für Rehabilitations- und Sportmedizin der MHH für seine „Machbarkeitsstudie zur Schließung der rehabilitativen Versorgungslücke bei Patient*innen nach erfolgter Majoramputation im Rahmen eines Innovationsfondsprojekts. Umsetzung, Erfahrungen und erste Ergebnisse“. Auszeichnungen der DGOOC Den mit 10.000 Euro dotierten Preis für klinisch-orthopädische Forschung 2024 der DGOOC erhielt die Medizinerin Dr. Tu-Lan Vu-Han, PhD von der Charité-Universitätsmedizin Berlin für ihre Arbeit „An interpretable data‑driven prediction model to anticipate scoliosis in spinal muscular atrophy in the era of (gene‑) therapies“. Tu-Lan Vu-Han erhielt den Preis für klinisch-orthopädische Forschung (Foto: © Intercongress) Gleich zwei Forschungsgruppen teilten sich in diesem Jahr den Heinz-Mittelmeier-Forschungspreis 2024 der DGOOC (5000 Euro, gefördert durch die CeramTec GmbH). Die Preisträger der Arbeitsgruppe 1 sind Dr. Sebastian G. Walter (Universitätsklinik Köln) sowie Dr. rer. nat. Robert Nißler (ETH Zürich). Der Titel ihrer Arbeit lautet „Material-Intrinsic NIR-Fluorescence Enables Image-Guided Surgery for Ceramic Fracture Removal“. Die Preisträger der Arbeitsgruppe 2 heißen Adrian Buchholz (Orthopädische Universitätsklinik Magdeburg) und Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Joachim Döring (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg). Sie wurden ausgezeichnet für ihre Forschung zum Thema „Damage analysis of retrieved Biolox®delta components used in hard and soft bearings“. Ebenfalls von DGOOC gestiftet ist der Themistocles-Gluck-Preis. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Hilmar Lorenz Büssemaker von der Otto von Guericke Universität Magdeburg sowie Dr. rer. nat. Ann-Kathrin Meinshausen und Prof. Dr. rer. nat. Jessica Bertrand vom Universitätsklinikum Magdeburg. Für ihre Forschung zum Thema „Silver-integrated EDM processing of TiAl6V4 implant material has antibacterial capacity while optimizing osseointegration“. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 5000 Euro. Auszeichnungen der DGU Die DGU hat den Innovationspreis 2020 in Höhe von 10.000 Euro (gefördert durch die Johnson & Johnson GmbH) verliehen. Für die Arbeit „Liquid Biopsy in Organ Damage: small extracellular vesicle chipbased assessment of polytrauma“ wurden Dr. Bingduo Wang, Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Veronika Lukacs-Kornek, PD Dr. rer. nat. Miroslaw T. Kornek, Universitätsklinikum Bonn sowie PD Dr. habil. Arnulf G. Willms, Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz ausgezeichnet. Mit dem Hans-Liniger-Preis 2024 der DGU wurde PD Dr. habil. Philipp Pieroh, vom Universitätsklinikum Leipzig geehrt. Für seine Habilitationsschrift zum Thema „Alterstraumatologische und anatomische Besonderheiten in der Beckenchirurgie“ erhielt er ein Preisgeld von 10.000 Euro. Philipp Pieroh wurde der Hans-Liniger-Preis der DGU verliehen (Foto: © Intercongress). Für das Kooperationsprojekt „Die Entwicklung eines Core Outcome Sets für Acetabulumfrakturen: Projektbeschreibung einer Delphi-Studie“ erhielten Denise Schulz, M.Sc. und Anne Neubert, M.Sc. (TraumaEvidence, Universitätsklinikum Düsseldorf) sowie PD Dr. Andreas Höch (Universitätsklinikum Leipzig) und PD Dr. Steven C. Herath (BG Klinik Tübingen) die Forschungsförderung für translationale Kooperationsprojekte aus dem Bereich der muskuloskelettalen Forschung 2024 der DGU. Diese wird von der Stryker Corporation mit 8.000 Euro gefördert. (hr)
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