Eckert & Ziegler liefert Lutetium-177 für klinische Studien von Telix9. Februar 2022 Harald Hasselmann, Mitglied des Vorstands der Eckert & Ziegler AG. Foto: press photo Eckert & Ziegler Eckert & Ziegler hat mit Telix Pharmaceuticals einen langfristigen, weltweiten Vertrag über die Lieferung von Lutetium-177 unterzeichnet. Das Radiopharmazeutikum wird für die Markierung von Arzneimitteln eingesetzt, die Telix momentan in der klinischen Prüfung hat, und die in der Radionuklidtherapie angewendet werden. Zunächst soll Lutetium-177 von Eckert & Ziegler für die klinischen Prüfpräparate von Telix TLX591 (Lu-177-Rosopatamab für fortgeschrittenen Prostatakrebs und TLX250 (Lu-177-Girentuximab für Nierenkrebs) eingesetzt werden.Lutetium-177 wird für die Radionuklidtherapie innerhalb der Präzisionsonkologie verwendet. Dabei wird das Radioisotop an ein tumorspezifisches Medikament gekoppelt. Nach der Injektion reichert sich die Verbindung im Tumor an und zerstört die Tumorzellen von innen heraus unter weitgehender Schonung des gesunden Gewebes.“Mit unseren Produktionsstätten in Europa, Asien und Nordamerika sind wir hervorragend aufgestellt, um die steigende Nachfrage nach diesem Isotop und den damit verbundenen Entwicklungs- und Produktionsdienstleistungen zu bedienen”, erklärt Dr. Harald Hasselmann, Vorstand und verantwortlich für das Segment Medical bei Eckert & Ziegler. “Wir freuen uns über die Vereinbarung mit Eckert & Ziegler, einem führenden Anbieter hochwertiger medizinischer Radioisotope, der nun Teil unseres globalen Netzwerks von Lutetiumlieferanten ist. Unser Ziel ist es, mit globalen Partnern zusammenzuarbeiten, die Isotope in höchster Qualität liefern und die sich nachweislich für ökologisch nachhaltige Produktionstechnologien einsetzen. Die Beziehung zwischen Telix und Eckert & Ziegler ist eine Multi-Isotopen-Partnerschaft, und wir freuen uns, dass wir nun auch Lutetium-177 in die Lieferkette aufnehmen können“, ergänzte Dr. Gabriel Liberatore, Chief Operating Officer von Telix.Radiotherapeutische Wirkstoffe, die vor der Injektion mit Lutetium-177 gekoppelt werden, befinden sich – für verschiedene Krebsarten – derzeit in einem fortgeschrittenen Stadium der klinischen Entwicklung. Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG gehört mit über 900 Mitarbeitern zu den größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Das Unternehmen bietet an seinen weltweiten Standorten Dienstleistungen für Radiopharmazeutika an, von der frühen Entwicklung bis hin zur Kommerzialisierung. Telix ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von diagnostischen und therapeutischen Produkten mittels Molecularly Targeted Radiation (MTR) spezialisiert hat. Telix hat seinen Hauptsitz in Melbourne, Australien, und internationale Niederlassungen in Belgien, Schweiz, Japan und den Vereinigten Staaten. Die Firma entwickelt ein Portfolio von Produkten, die sich in der klinischen Phase befinden und einen bedeutenden, bisher ungedeckten medizinischen Bedarf in der Onkologie und bei seltenen Krankheiten adressieren. (Eckert & Ziegler / ms)
Mehr erfahren zu: "Visugromab überwindet Resistenz gegen Krebsimmuntherapie" Visugromab überwindet Resistenz gegen Krebsimmuntherapie Langzeitdaten der internationalen GDFATHER-01-Studie belegen das Potenzial des in Würzburg entwickelten Anti-GDF-15-Antikörpers Visugromab bei Patienten, deren Krebserkrankung auf etablierte Immuntherapien nicht mehr ansprach.
Mehr erfahren zu: "Potenzielle nicht hormonelle Therapie für das genitourinäre Syndrom der Menopause" Potenzielle nicht hormonelle Therapie für das genitourinäre Syndrom der Menopause Die präklinischen Ergebnisse einer neuen US-amerikanischen Studie deuten auf einen potenziellen nicht hormonellen Ansatz zur Behandlung der zugrundeliegenden Ursache des genitourinären Syndroms der Menopause hin.
Mehr erfahren zu: "Neuer Ansatz für personalisierte Therapie nach Nierentransplantation" Neuer Ansatz für personalisierte Therapie nach Nierentransplantation Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der MedUni Wien (Österreich) hat erstmals einen blutbasierten Biomarker zur individuellen Steuerung der Therapie bei Antikörper-vermittelter Abstoßungsreaktion nach Nierentransplantation eingesetzt [1].